VW-Hauptaktionär Porsche SE halbiert Gewinn im Dieselskandal

Der VW-Hauptaktionär Porsche SE hat bis Ende September den Konzerngewinn aus seiner VW-Beteiligung mehr als halbiert. Der Anteil am Kapital, zu dem auch stimmrechtslose Vorzugsaktien zählen, beträgt 30,8 Prozent.

Welche Branchen überdurchschnittlich zahlen
Auch im Sektor Kunststoff, Gummi und Glas liegt das Gehalt genau im Durchschnitt. Welche Branchen unter dem Durchschnitt zahlen, finden Sie hier.Testen Sie Ihren Marktwert - Ihre persönliche Gehaltsanalyse können Sie hier erstellen. Quelle: dpa/dpaweb
Im Sektor Lebensmittel und Genuss ist die Vergütung stagniert: Hier liegt die Abweichung zum Durchschnitt bei +/- 0 . Quelle: dpa
In der Kosmetikindustrie werden Gehälter bezahlt, die +1,2 % über dem Mittel liegen. Quelle: dpa
Biotechnologie Quelle: dpa
Mit +0,3 % noch knapp über dem Durchschnitt werden Mitarbeiter in Ingenieurbüros sowie Projekten vergütet. Quelle: AP
In der sonstigen Industrie wird durchschnittlich +2,4 % mehr gezahlt. Quelle: dpa
Bei Immobilienunternehmen werden +3,1 % mehr gezahlt. Quelle: dpa

Von Januar bis September sei ein Konzernergebnis nach Steuern von 1,19 Milliarden Euro erzielt worden im Vergleich zu 2,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis sei durch die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Dieselthematik belastet worden, erklärte die von den Familien Porsche und Piech kontrollierte Beteiligungsgesellschaft. Die Porsche SE hält 52,2 Prozent der VW-Stammaktien. Der Anteil am Kapital, zu dem auch stimmrechtslose Vorzugsaktien zählen, beträgt 30,8 Prozent.

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Im Nachgang zu den VW-Mitteilungen über milliardenhohe Rückstellungen und finanzielle Risiken wegen des Dieselskandals hatte die Holding in den vergangenen Wochen mehrmals ihren Ausblick aktualisiert. Die Prognose für den Konzerngewinn hatte die Porsche SE Ende Oktober um zwei Milliarden Euro auf 0,8 bis 1,8 Milliarden Euro gesenkt. Diese Spanne bekräftigte das Unternehmen jetzt. Die Nettoliquidität verringerte sich bis Ende September auf 1,44 Milliarden Euro nach 2,27 Milliarden Euro vor einem Jahr.

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