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VW Müller: Volkswagen ist nicht kriminell

"Ich wehre mich aber dagegen, wenn VW generell kriminelles Verhalten unterstellt wird", sagt VW-Chef Matthias Müller über den Abgas-Skandal. Eine Exklusivmeldung.

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Matthias Müller Quelle: dpa

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Matthias Müller, verwahrt sich gegen den Vorwurf, VW habe bei der Manipulation der Motorsteuerungssoftware kriminell gehandelt. „Es wurden in einzelnen Bereichen des Unternehmens schwere Fehler gemacht. Ich wehre mich aber dagegen, wenn VW generell kriminelles Verhalten unterstellt wird“, sagte er im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Kriminell heißt für mich, dass sich Leute an einer Sache bereichern und anderen bewusst schaden. Das hat bei uns niemand getan.“

Zudem relativierte Müller die Relevanz der Stickstoff-Emissionen, die von VW nach unten manipuliert wurden. „Ich weiß um die Bedeutung der Stickoxide, aber für viele Kunden ist die NOx-Thematik weniger relevant als andere Fahrzeugeigenschaften“, sagte der VW-Chef.

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    Auf die Frage, ob inzwischen alle an der Manipulation Beteiligten bekannt seien, sagte Müller: „Nein, mit Sicherheit noch nicht. Denn noch längst sind nicht alle Daten ausgewertet. Das wird sich noch mindestens bis in das erste Quartal 2016 hinziehen.“

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