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VW und Renault Autobauer immer stärker unter Druck

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Umsatzeinbruch bei Renault


Im ersten Quartal 2013 gingen die Erlöse bei Renault im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um 11,8 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro zurück. Quelle: REUTERS


Um aus der Verlustzone zu kommen, will PSA mehr als 8000 Stellen streichen und ein Werk bei Paris komplett schließen. Insgesamt sollen bis Ende 2014 mehr als 11 000 Stellen wegfallen. Ob die geplanten Maßnahmen ausreichen, ist allerdings unklar. Die Situation auf dem europäischen Markt im Jahr 2014 werde möglicherweise schwieriger sein als bislang angenommen, kommentierte das Unternehmen. Man prüfe Konzepte, um eine etwaige Verschlechterungen auszugleichen.

Auch Renault muss erneut einen Umsatzeinbruch verkraften: Im ersten Quartal 2013 gingen die Erlöse im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um 11,8 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro zurück. Die Bedingungen auf dem europäischen Absatzmarkt seien „härter als erwartet“ gewesen, hieß es bei Renault zu den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen. In Frankreich und EuropAuch Renault muss erneut einen Umsatzeinbruch verkraften: Im ersten Quartal 2013 gingen die Erlöse im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um 11,8 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro zurück.

Die Bedingungen auf dem europäischen Absatzmarkt seien „härter als erwartet“ gewesen, hieß es bei Renault zu den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen. In Frankreich und Europa sieht Renault im laufenden Jahr weiter einen „unsicheren Markt“ und erwartet dort ein Umsatzminus von fünf Prozent.

Auto



Keine Besserung sieht auch Automobilwirtschaftsexperte Prof. Stefan Bratzel. Auf den wichtigen Märkten Frankreich und Italien gehe der Trend bergab und auch für Deutschland sei keine Wende in Sicht. „Insgesamt wird es ein ganz schwieriges Jahr“, sagte der Fachmann.
Auch Autobauer jenseits des Atlantiks leiden unter der Schwäche in der alten Welt. So bremst Europas Automarkt Ford weiter aus. Hier musste der US-Konzern im ersten Jahresviertel einen Vorsteuerverlust von 462 Millionen Dollar (355 Mio Euro) verkraften. Das war dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Der geschäftliche Ausblick sei unsicher. Dagegen florieren die Verkäufe in der Heimat USA.

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