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Wellness-Offensive von PSA Jetzt werden die Autos zu Wohlfühloasen

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Massage in der Mittagspause


Lichtkonzept: Changierende Elemente an der Fahrzeugdecke. Denkbar sind auch personalisierte Schriftzüge oder Zeichnungen. Quelle: Presse

"Wählen Sie einfach eines dieser Programme", fordert uns ein höflicher Peugeot-Angestellter auf. Die Journalisten haben in einem Peugeot Platz genommen. Der Wagen steht in einem abgedunkelten Raum. Die Türen werden geschlossen. Auf dem Touchscreen erscheinen die Angebote: Entspannung oder Revitalisierung. Wir drücken Entspannung. Surrend setzen sich Fahrer- und Beifahrersitz in Bewegung. Die Rückenlehne senkt sich nach hinten, die Beinauflage nach oben - wir liegen annähernd.

Durchlässige Stoffe in der Innentür leuchten nach Wunsch in rot, blau oder grün. Quelle: Presse

Aus der Nackenstütze beginnt ein warmer Luftstrom unseren verspannten Nacken zu wärmen. Das fühlt sich gut an. Wir werden in warmes Licht getaucht, dazu erfüllen sphärische Klänge, die aus den Kopfstützen dringen, das Cockpit. Dann setzt die Massagefunktion ein. In Wellenbewegungen rollt und knetet der Sitz den Rücken, das Sitzfleisch und die Unterschenkel. Drei Minuten dauert das Programm. "Sie können sich damit nach einem stressigen Bürotag entspannen oder während eine Pause auf einer langen Autofahrt", schlägt Peugeot-Managerin Béatrice Daillant-Vasselin vor, die "Chrysalide", wie Peugeot seine Entspannungskonzept für alle Sinne nennt, verantwortet.

Gesteuert werden die Programme entweder über den Bordcomputer oder über das Smartphone. Massage, Lichtstimmung, Musik und auch Duft sollen sich die Insassen nach persönlichem Geschmack zusammenstellen können.

Der Sitz knetet uns wach

Wer etwa lange unterwegs ist und müde wird, kann das automatisch einsetzende Revitalisierungsprogramm nutzen. Eine Kamera erfasst anhand von Mimik und Wimpernschlag, wann der Fahrer einen kleinen Energieschub braucht. Beim Test funktioniert das allerdings erst beim zweiten Mal. "Sie müssten sich aufrechter hinsetzen", weist uns der Peugeot-Angestellte an. Wer zu sehr im Sitz lümmelt, wird von der Kamera nämlich nicht erfasst. Dann klappt's aber auch. Die Innenbeleuchtung wird greller, Popmusik setzt ein und der Massagesitz beginnt zu rütteln und zu schütteln. Nicht schlecht. Schuldig bleibt uns Peugeot das Duftkonzept. Zwar können wir die Aromen von Mango, Zimt, Vanille oder eine Mischung aus Hölzern wie Kiefer, Zeder und Fichte unter Glasglocken erschnuppern und uns ein Bild von den Düften machen, die ab 2016 in Peugeot- oder Citroen-Modellen aus der Klimaanlage strömen, doch im direkten Einsatz erleben wir sie nicht.

Emmanuel Boudard, zuständig für die Entwicklungen rund um die Luftqualität im Auto. Quelle: Presse

"Den Duft nehmen Sie nur für wenige Minuten wahr und er setzt sich nicht in den Polstern ab", versichert uns Emmanuel Boudard, zuständig für die Entwicklungen rund um die Luftqualität im Auto. PSA hat mit einem Aroma-Therapeuten zusammen gearbeitet, um Duftkombinationen zu finden, die wie gewünscht entspannen, revitalisieren oder die Konzentration fördern. "Was gut riecht und was schlecht, hängt auch vom kulturellen Hintergrund ab", erklärt der Meister der Düfte. In China etwa würde der Geruch von frischem Leder als Gestank wahrgenommen, in Deutschland oder Frankreich dagegen verbinden Fahrer damit den Geruch eines Neuwagens und eine hohe Qualität der Innenausstattung.

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