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Zündschloss-Skandal GM räumt mindestens 80 Todesopfer ein

4342 Forderungen für Todes- und Verletzungsopfer gingen bei General Motors wegen der defekten Zündschlösser ein. Bislang will der Autobauer die Angehörigen von 80 Opfern entschädigen. Weitere Fälle werden geprüft.

 General Motors logo Quelle: AP

Der US-Autobauer General Motors wird Angehörige von mindestens 80 Opfern entschädigen, die durch defekte Zündschlösser ums Leben gekommen sind. Das ergibt sich aus einer am Montag veröffentlichten Statistik des von GM beauftragten Anwalts Kenneth Feinberg. Die Zahl der nicht tödlich verunglückten Verletzten, für die GM Entschädigungen zahlen wird, nahm von 141 auf 148 zu.

General Motors: Chronologie der Zündschloss-Affäre

Der größte US-Autohersteller hat wegen der fehlerhaften Zündschlösser, die bei voller Fahrt in die „Aus“-Position springen können, Millionen von Wagen zurückrufen müssen und einen mehrere Hundert Millionen Dollar schweren Entschädigungsfonds eingerichtet. Insgesamt gingen bei dem Opel-Mutterkonzern bis zum Fristende am 31. Januar Forderungen für 4342 Todes- und Verletzungsopfer ein. 1246 Fälle werden noch geprüft.

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