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Autobauer Ford: Europa-Zentrale macht Front gegen Volvo-Verkauf

In der Kölner Europa-Zentrale von Ford formiert sich Widerstand gegen den Plan von Großaktionär Kirk Kerkorian, die schwedische Luxusmarke Volvo zu verkaufen.

Rallye-Wagen von Ford Quelle: AP

„Das wäre völliger Nonsens“, kritisiert Ingvar Sviggum, Vertriebs- und Marketing-Vorstand von Ford of Europe, in der WirtschaftsWoche. Volvo gehört seit 1999 zu Ford. Mittlerweile gebe es zwischen beiden Autobauern so viele Synergien, dass ein Verkauf dem Konzern eher schaden als nutzen würde. Zudem werde Volvo die Verlustzone sicher bald wieder verlassen, versichert Sviggum.

Der 90-jährige Kerkorian, der inzwischen knapp fünf Prozent der Ford-Aktien besitzt, hatte Anfang Mai über einen Vertrauten seine Forderung verkündet, Ford müsse Volvo und Mercury abstoßen. Konzernchef Alan Mullally soll inzwischen auf die Linie des streitbaren Milliardärs eingeschwenkt sein und den Auftrag erteilt haben, nach einem Käufer für Volvo zu suchen.

In der vergangenen Woche hatte Mullally erst den Verkauf der Ford-Töchter Land Rover und Jaguar an die indische Tata-Gruppe abgeschlossen. Ford kassierte dafür insgesamt 2,3 Milliarden Dollar. Der US-Konzern benötigt das Geld, um seinen Sanierungskurs zu finanzieren.

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