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Autobauer In Europa ist nichts zu holen

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Doppelbelichtung der Logos von Quelle: dpa

Zum Vergleich: Die Premiummarken BMW und Daimler kamen im vergangenen Jahr auf über acht Prozent Rendite. Doch sind diese Aktien deshalb eine bessere Anlage? Womöglich bekommen die Aktionäre in den nächsten Jahren nicht allzu viel von den fetten Gewinnen der Premiumhersteller ab. Denn die halten in den konjunkturell unsicheren Zeiten ihr Geld lieber zusammen. Sie gehen davon aus, dass sie es schon bald dringend benötigen werden.

Verluste werden an den Kunden abgegeben

Davon ist auch Autoexperte Thomas Sedran von der Münchner Unternehmensberatung Alix Partners überzeugt. Nicht nur der Aufbau von Elektroauto-Flotten schlage bei den Herstellern mit Milliarden zu Buche, meint der Berater. „Die Autobauer können Hunderte Euro Mehrkosten pro Fahrzeug für Spritspartechnik nicht an die Kunden weitergeben, weil die Käufer nicht bereit sind, mehr zu bezahlen“, sagt Sedran. Das gelte auch für die nächste Abgasnorm Euro 6: "Sie verteuert Autos um bis zu 1000 Euro. Wie man diese Belastung ausgleicht, ist ein riesiges Thema in der Branche.“

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