WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Autobauer Magnas enge Bande zu Österreichs Politikern

Seite 3/4

Franz Vranitzky

Franz Vranitzky, Österreichs Quelle: AP

Franz Vranitzky legte eine steile Karriere hin: Der Arbeitersohn schaffte er es zunächst als Jugendlicher in die österreichische Basketball-Nationalmannschaft. Doch aus einer Qualifikation für die olympischen Spiele wurde nichts. Nach seinem Welthandels-Studium arbeitete Vranitzky als Banker, bevor er als Sozialdemokrat in die Politik und dann wieder zurück in die Bankenwelt wechselte. 1984 wurde er zum Finanzminister in die österreichische Regierung gerufen, 1986 löste Vranitzky den damaligen österreichischen Bundeskanzler Fred Sinowatz ab.

Er hielt elf Jahre lang an der Spitze, 1997 trat er von diesem Amt und als Parteivorsitzender der SPÖ zurück. Im selben Jahr wurde er Aufsichtsrat bei – erraten – Magna International. Diesen Posten hat er bis heute behalten. 

Böse Zungen behaupten, dass er auch seine Finger im Spiel hatte, als Magna 1998 den kränkelnden österreichischen Antriebsspezialisten Steyr Daimler Puch übernahm. Vranitzky soll dem Vernehmen nach auch jener Mann sein, der Stronachs Verbindungen nach Russland eingefädelt hat.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%