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Autobauer Porsche-Chef Wiedeking verlässt das Unternehmen

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Auf dem Tisch liegt zudem immer noch der VW-Plan: Volkswagen will knapp die Hälfte der Porsche AG übernehmen, in der das Autogeschäft gebündelt ist. Der Sportwagenbauer soll als zehnte Marke in den Konzern integriert werden. Hück sagte zu den VW-Plänen: „Ein Einstieg von VW würde am Ende für beide Belegschaften Nachteile bringen“ und damit auch Volkswagen schädigen. Auch Porsche-Chef Wiedeking will diese Variante mit allen Mitteln verhindern.

Aufsichtsratssitzung in der kommenden Woche

Die Familien Porsche und Piëch ringen seit Monaten um eine Lösung. VW berief für den 23. Juli eine Sondersitzung des Aufsichtsrats ein. Die Sitzung findet in Stuttgart statt. Am selben Tag ist auch eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung von Porsche geplant. In Konzernkreisen hieß es, es werde mit einer Grundsatzentscheidung der Familien schon vor den Sitzungen der Kontrollgremien gerechnet.

Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen sagte in der ARD: „Bei Porsche wäre das beste, wenn Katar direkt bei Porsche einsteigt, dann haben wir eine dritte Familie, die Scheichs, und die sorgen dafür, dass Ruhe wird, dass diese Grabenkämpfe unterbleiben.“ Porsche bliebe eigenständig und werde nicht Anhängsel von VW. „Das wird wichtig werden.“

Porsche hatte sich bei der geplanten Übernahme von VW verhoben und sucht händeringend neue Geldquellen. Der Sportwagenbauer besitzt knapp 51 Prozent der Anteile an Europas größtem Autobauer und hält mit Hilfe der Banken Aktienoptionen über weitere bis zu 24 Prozent.

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