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Autobauer "Seriöse Interessenten" für Opel

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GM-Chef Fritz Henderson in Quelle: dpa

GM muss innerhalb kürzester Zeit große Fortschritte machen: Die Kosten drastisch reduzieren, eine Restrukturierung der Schulden des Unternehmens einleiten und wieder mehr Autos verkaufen. Der Autoriese aus Detroit wird derzeit nur noch durch Staatskredite zahlungsfähig gehalten. US-Präsident Barack Obama hatte dem Konzern am Montag noch eine Frist von 60 Tagen eingeräumt, um die als unzureichend eingeschätzten bisherigen Sanierungspläne zu verbessern.

Auf Druck der US-Regierung war am Sonntag der bisherige GM-Chef Rick Wagoner zurückgetreten. Dieser erhält – wie jetzt bekannt wurde – rund 23 Millionen Dollar (knapp 17,5 Millionen Euro). Die Zahlung sorgt in Deutschland für Empörung.

Opelaner kritisieren Zahlungen an Wagoner

„Das ist ein unglaublicher Skandal“, sagte der nordrhein-westfälische DGB-Chef Guntram Schneider der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. „Aus Sicht der Opel-Beschäftigten, die zu Sanierungsopfern aufgefordert werden, ist ein solcher Fall zum Verzweifeln.“

Für den Ex-Chef gibt es zwar keine Abfindung, er hat aber in beinahe 32 Jahren bei GM Pensionsansprüche von nach Unternehmensangaben 22,1 Millionen Dollar erworben. Dazu kommen weitere ausstehende Zahlungen, so dass nach diesen Angaben Wagoner mit etwa 23 Millionen Dollar aussteigt.

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    Im Bochumer Opel-Werk wird den Angaben zufolge derzeit ein Sparbeitrag der Belegschaft in Höhe von rund 14 Millionen Euro diskutiert. Hierfür müssten die Mitarbeiter auf ihre Tariferhöhung vom Februar in Höhe von 2,1 Prozent verzichten. „Rick Wagoner war Teil des Problems bei GM. Dass Fehlentscheidungen nun vergoldet werden sollen, ist niemandem zu vermitteln“, sagte der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel. Er verwies auf „Wagoners verfehlte Modellpolitik“.

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