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Autobauer VW in die Schranken verwiesen

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Die Quandt-Erbin Susanne Quelle: AP

Deshalb ist ein Kampf zwischen BMW und VW um SGL Carbon entbrannt. BMW hatte frühzeitig die Bedeutung von Karbon im Autobau erkannt und mit SGL weitreichende und bislang erfolgreiche Kooperationen vereinbart. Daraufhin stieg VW bei SGL ein, nun könnte BMW nachziehen: Der „Spiegel“ berichtete am Wochenende, BMW wolle Aktien an SGL kaufen und damit den Konkurrenten Volkswagen in die Schranken weisen. BMW bezeichnete dies als Spekulation.

BMW-Großaktionärin Susanne Klatten hält bereits einen Anteil von rund 29 Prozent der SGL-Aktien. Damit verfügt die Quandt-Tochter über eine Sperrminorität bei dem Kohlenstoffspezialisten, die ihr Einfluss bei künftigen Weichenstellungen sichert. VW stieg Anfang 2011 überraschend ebenfalls bei SGL Carbon ein und ist seitdem mit rund acht Prozent an dem Kohlenstoffspezialisten beteiligt. Wie der „Spiegel“ schreibt, bereite der Wolfsburger Konzern einen weiteren Aktienkauf bei SGL vor. Auch der Anlagenbauer und Audi-Partner Voith ist seit 2007 an SGL Carbon beteiligt und hat seine Anteile in mehreren Schritten auf zuletzt gut neun Prozent aufgestockt. VW und Voith könnten mit ihrem gemeinsamen Anteil von mehr als 17 Prozent an dem Kohlenstoffspezialisten verhindern, dass sie von BMW und Klatten aus SGL herausgedrängt werden.

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