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Autozulieferer Die größten Verlierer der Continental-Übernahme

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Alan Hippe

Alan Hippe: Der frühere Quelle: AP

Der ehemalige Continental-Finanzvorstand Alan Hippe galt lange Zeit als heißer Kandidat für die Nachfolge von Manfred Wennemer. Immerhin handelte der 42jährige Hippe die zwölf Milliarden Euro teure Übernahme der Siemens-Tochter VDO aus. Auf Geheiß von Wennemer brachte er auch noch die verlustreiche Autoreifensparte in Nordamerika auf Trab. Und noch viel wichtiger: Während der Schaeffler-Übernahme stützte er zwar Wennemer, hielt sich aber mit markigen Aussagen zu Schaeffler zurück.

Dennoch machte er nicht das Rennen: Als Wennemer im August 2008 zurücktrat, folgte ihm Hippes Vorstandskollege Karl-Thomas Neumann auf dem Chefsessel nach. Hippe wurde zwar zum stellvertretenden Vorstand und Leiter der Gummisparte befördert. Doch so richtig passte das weder dem ehrgeizigen gebürtigen Darmstädter noch den neuen Eigentümern.

Hippe zog von sich aus die Konsequenzen. Anfang Januar 2009 erklärte er seinen Rücktritt bei Conti, im Lauf des Frühjahrs wird er  in den Vorstand von ThyssenKrupp wechseln. Dort übernimmt er das Finanzressort – und gilt bereits jetzt als möglicher Nachfolger von ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz.

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