Bahn-Chef Grube wehrt sich gegen Vorwürfe

Ex-Bahn-Chef Grube hat nach seinem Weggehen eine Abfindung in Millionenhöhe kassiert. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer findet das maßlos.

Deutsche Bahn: Ex-Chef Rüdiger Grube wehrt sich gegen Vorwürfe Quelle: dpa

BerlinDer frühere Bahn-Chef Rüdiger Grube hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nach dessen Kritik an seinem Millionen-Gehalt attackiert. „Das hat mich sprachlos gemacht“, sagte Grube der „Zeit“. „Die Politik hat die Bahn-Vorstands-Verträge doch selbst abgesegnet. Mir kommt die Kritik an meiner Bezahlung sehr scheinheilig vor.“

Scheuer hatte der „Bild“-Zeitung nach Medienberichten über eine Millionen-„Abfindung“ für Grube gesagt: „Wir werden mit dem neuen Aufsichtsratsvorsitzenden künftig darauf achten, dass bei solchen Verträgen Maß und Mitte eingehalten wird.“ Die Bahn ist ein bundeseigener Konzern.

Grube sagte der Zeitung: „Die Vorwürfe gegen mich sind unglaublich und völlig falsch. Ich bin kein Abzocker! Schon allein weil ich weiß, wie sensibel das Thema der Gehälter von Topmanagern ist.“ Deshalb habe er selbst jahrelang freiwillig auf Gehaltserhöhungen verzichtet.

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