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Alpe Adria-Desaster BayernLB will Schadenersatz

Der Ex-Vorsitzende des BayernLB-Verwaltungsrats, Siegfried Naser, soll wegen des Vorwurfs der Pflichtverletzung eine Millionensumme zahlen. Hintergrund sind die Milliardenverluste durch den Erwerb von Hypo Alpe Adria.

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Siegfried Naser soll laut BayernLB Millionen zahlen. Quelle: dapd

Würzburg/München Wegen des milliardenschweren Desasters beim Kauf der Bank Hypo Alpe Adria fordert die BayernLB Schadenersatz in Millionenhöhe von ihrem früheren Verwaltungsratschef Siegfried Naser. Eine entsprechende Klage sei Ende Januar eingegangen, teilte das Verwaltungsgericht Würzburg am Mittwoch mit und bestätigte damit einen Bericht der „Main-Post“. Die BayernLB argumentiert danach, Naser habe seine Pflichten in grob fahrlässiger Weise verletzt und dadurch maßgeblich dazu beigetragen, dass der Landesbank ein Schaden in Höhe von 3,7 Milliarden Euro entstanden sei.

In der Mitteilung des Würzburger Gerichts ist von einer Schadenersatzforderung in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro die Rede. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch) soll Naser die Summe zusammen mit dem Vizechef des Verwaltungsrats, Kurt Faltlhauser, sowie acht ehemaligen Vorständen der BayernLB aufbringen.

 

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