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Banken Commerzbank will zurück in die Zukunft

Nach dem abgehakten Stresstest und den schwachen Bilanzzahlen 2011 muss die Commerzbank wichtige Zukunftsfragen klären.

Commerzbank Quelle: dpa

Bankchef Martin Blessing blickt zurück auf ein durchwachsenes Jahr. Als Erfolg kann sein Haus verbuchen, die stillen staatlichen Einlagen um 90 Prozent von 16,2 Milliarden Euro auf 1,9 Milliarden Euro zurückgeführt zu haben. Auch bei der Umstellung der integrierten Dresdner Bank auf das IT-System der Commerzbank hat technisch alles hingehauen. Die Mitarbeiter müssen sich nun Schritt für Schritt mit neuer Software und veränderten Arbeitsabläufen anfreunden.

In der zweiten Jahreshälfte machte sich jedoch die Euro-Schuldenkrise bemerkbar. Griechische Staatsanleihen mussten stark abgeschrieben und Risikovermögen wegen des Bankenstresstests heruntergefahren werden. Unter dem Strich erzielte die Commerzbank ein Konzernergebnis von 638 Millionen Euro. Im Januar war man laut vorläufiger Zahlen noch von 1,6 Milliarden Euro ausgegangen.

Griechenland-Effekt in den Bank-Bilanzen
Bankenviertel in Frankfurt am Main Quelle: dpa
Taschenrechner mit dem Logo der Commerzbank Quelle: dpa
Logo der "Bad Bank" der Hypo Real Estate Quelle: dapd
Dexia-Eingang Quelle: dpa
Logo von Credit Agricole Quelle: dpa
Logo der Royal Bank of Scotland Quelle: dpa
Logo und Gebäude der Deutschen Bank Quelle: dpa

Warum brauchen wir die Commerzbank?

Deutschlands zweitgrößte Bank versorgt Firmenkunden und Konsumenten mit Geld, das diese zur Finanzierung ihrer Geschäfte brauchen. Bei Krediten an deutsche Unternehmen führt die Commerzbank mit einem Marktanteil von 43 Prozent gegenüber ihren Konkurrenten aus dem Lager der Großbanken wie Deutsche Bank, Postbank oder HypoVereinsbank.

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