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Cocktail oder Wein? Die Drinks der Banker

Die Finanzkrise hat die Welt aus den Fugen gebracht. Drei Jahre geht das schon so. Das Auf und Ab der Börsenkurse, die Liquidätsengpässe an den Märkten, jetzt auch noch die europäischen Staaten. Was haben die Banker nicht alles durchmachen müssen. Wie werden sie damit fertig?

Mann sitzt an einer Bar Quelle: dpa

Zumindest der Durst hat sich nicht geändert. Der Inhaber der Frankfurter Gekkos Bar, Gabriel Daun, erzählt: "Die Leute trinken nicht weniger als sonst". Dauns Worte bestätigen auch die Kollegen aus den Bankerkneipen der weltweiten Finanzzentren wie London, New York oder Moskau. Überall geben die Thekenmanager zum Besten: "Krise? Gab es nie. Das Publikum schaut in letzter Zeit mehr auf Qualität der Getränke.“ Cocktails oder Wein? Hauptsache gut und teuer. Die Leute beim angesagten Frankfurter King Kamehameha Club sagt dazu: "In guten und in schlechten Zeiten wollen die Leute ausgehen."

Lediglich die legendäre Harry’s Quayside Bar in Singapur scheint was von der Krise abbekommen zu haben. Einst stillte hier der britische Banker Nick Lesson seinen Durst nachdem er mit seinen Spekulationen die alte und ehrwürdige britische Barings-Bank in den Neunzigern Jahren versenkt hatte. Der gefallene Star machte das Harry’s am Quayside zu einer noch berühmteren Bar - heute listet jeder Kneipenführer im Internet den Schuppen als "the place to be" auf. Doch der Ruhm zieht nicht mehr. Billy, der Manager erzählt: "Die Leute trinken hauptsächlich Bier". Von allen Sorten sei nur eins aus Singapur, die restlichen Fässer müssen importiert werden. Billy klagt: "Das ist teuer - die Leute wollen einfach nicht ihr Geld nicht ausgeben".

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