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Daten gehackt Fast 30.000 Kreditkarten in Serbien gesperrt

Serbische Banken haben fast 30.000 Kreditkarten gesperrt, weil sich Hacker die Daten besorgt haben. Betroffen sind Visa und Mastercard. Die Daten sollen über das Mineralölunternehmen OMV gestohlen worden sein.

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Zehntausende Kunden sind von der Sperrung betroffen. Quelle: ap

Belgrad/Wien Fast 30.000 Kreditkarten sind von Banken in Serbien wegen Betrugs gesperrt worden. Hacker sollen sich die Daten der gesperrten Karten der Unternehmen Visa und Mastercard über das österreichische Mineralölunternehmen OMV in Wien besorgt haben, berichteten mehrere Zeitungen am Montag in Belgrad.

OMV-Pressesprecher Sven Pusswald bestritt die Speicherung sensibler Kreditkartendaten und übermittelte der dpa in einer Stellungnahme per E-Mail: „Die OMV tut ihr Möglichstes, um zur Aufklärung dieser Angelegenheit beizutragen“.

Nach Darstellung serbischer Medien sollen von dem Betrug nicht nur serbische Kartenkunden, sondern auch Kreditkartenbesitzer in weiteren Ländern „von Deutschland bis in die Türkei“ betroffen sein. Schwachstelle sei demnach das Bezahlen an OMV-Tankstellen in diesen Ländern. Dem widersprach die OMV: „Externe Experten haben unmittelbar mit der Überprüfung unserer Systeme begonnen, dabei ist bis dato keine Systemunsicherheit aufgefallen.“

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