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Deutsche Bank Institut will rund 220 Filialen schließen

Laut einem Medienbericht werden bis zum Jahresende 2017 rund 220 Filialen der Deutschen Bank schließen. Die Schließungen sind demnach Teil von John Cryans Sanierungskonzept.

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Von den 723 Filialen der Deutschen Bank sollen bis 2017 laut einem Bericht nur 500 bestehen bleiben. Quelle: REUTERS

Die Deutsche Bank hat ihr Ziel bekräftigt, bis Ende 2017 knapp ein Drittel ihrer Filialen in Deutschland zu schließen. Von den aktuell 723 Zweigstellen sollten dann „rund 500“ überbleiben, sagte Vorstandsmitglied Christian Sewing der Wochenzeitung „Die Zeit“. Außerdem hält Deutschlands größtes Geldhaus am geplanten Abbau Tausender Stellen fest. „Ich hoffe, dass wir uns bis Mai mit den Arbeitnehmervertretern einigen“, sagte Sewing.

Der Großteil der etwa 4000 Stellen, die in Deutschland wegfallen sollen, entfällt auf das Privat- und Firmenkundengeschäft, das Sewing verantwortet. Die Bank wolle dennoch die Betreuung der Kunden verbessern, sagte der Vorstand. So plane die Bank „mit 150 neuen Beratern für Firmenkunden“.

Im Gespräch seien auch neue Beratungscenter. Dort sollten Privatkunden Rat erhalten, „auch wenn die Filialen schon geschlossen haben“. Es gehe „um Zugangsmöglichkeiten rund um die Uhr“, etwa per Telefon, Videoschaltung oder Onlinechat.

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Konzernchef John Cryan hält trotz des größten Verlustes der Unternehmensgeschichte an dem geplanten Radikalumbau fest. 2016 soll der Höhepunkt der Sanierung werden. Mit der Verkleinerung ihres eigenen Filialnetzes in Deutschland will die Deutsche Bank im dritten Quartal beginnen. Co-Chef Jürgen Fitschen hatte bei der Bilanzvorlage Ende Januar versichert: „Das Filialnetz, die physische Präsenz vor Ort wird auch in Zukunft eine sehr große Bedeutung haben.“

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