DWS Evonik-Finanzchefin Ute Wolf soll in Aufsichtsrat einziehen

Evonik-Finanzchefin Ute Wolf.

Das Gremium der Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank erhält viel prominenten Zuwachs.

Die Deutsche Bank hat für den Aufsichtsrat ihrer Vermögensverwaltungstochter DWS prominente Mitglieder gefunden. Evonik-Finanzchefin Ute Wolf soll in das Gremium einziehen, teilte die DWS in dem am Dienstag veröffentlichten Börsenprospekt mit. Auch Margret Suckale, einst Personalchefin bei der Deutschen Bahn und dem Chemiekonzern BASF, und der Unternehmensberater Aldo Cardoso sollen dem Aufsichtsrat angehören. Als Vertreter des Ankeraktionärs Nippon Life zieht Hiroshi Ozeki ein, der Anlagechef (CIO) des größten japanischen Lebensversicherers.

Nippon Life steigt im Zuge des Börsengangs mit fünf Prozent bei der DWS ein. Der Investor hat zugesagt, die Aktien mindestens zwölf Monate zu halten, wie aus dem Börsenprospekt weiter hervorgeht. Die Deutsche Bank verspricht dagegen nur, sechs Monate lang keine weiteren DWS-Aktien auf den Markt zu werfen.

Die Deutsche Bank will sich beim Börsengang von bis zu 25 Prozent an der DWS trennen und dadurch 1,2 bis 1,8 Milliarden Euro einsammeln, wie das Geldhaus bereits am Sonntag mitgeteilt hatte. Das Basisangebot besteht aus 40 Millionen Aktien, die Investoren zum Preis von je 30 bis 36 Euro zeichnen können. Bei entsprechend hoher Nachfrage will die Deutsche Bank bis zu zehn Millionen weitere Aktien platzieren. Die Tochter wird dabei mit sechs bis 7,2 Milliarden Euro bewertet. Zum 31. Dezember lag der Buchwert der DWS laut dem Börsenprospekt bei 6,366 Milliarden Euro beziehungsweise 31,83 Euro je Aktie. Liegt der Platzierungspreis darüber, winken der Deutschen Bank Buchgewinne.

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