Finanzkrise Europas Banken schließen 20.000 Filialen

Seit dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 in der EU haben die Banken mittlerweile mehr als 20.000 Filialen geschlossen. Allein im vergangenen Jahr dünnten die gebeutelten Institute ihr Netz um 5500 Vertretungen aus.

GriechenlandDie tiefsten Einschnitte im Filialnetz gab es im größten Sorgenland der Eurozone. 2012 wurden hier 6 Prozent der Bankfilialen geschlossen. Quelle: dapd
SpanienHier schlossen 2012 weitere 5 Prozent der Bankfilialen. Dennoch hat das Land mit 38.200 Vertretungen nach wie vor das dichteste Filialnetz Europas: Im Schnitt bedient eine Bankfiliale 1.210 Einwohner. Im europäischen Durchschnitt sind es 2.300 Einwohner pro Filiale. Quelle: dpa
IrlandRund 3 Prozent der Bankfilialen schlossen 2012 auf der "Grünen Insel". Quelle: dapd
ItalienÄhnlich wie in Irland wurden 2012 auch in Italien etwa 3 Prozent der Bankfilialen geschlossen. Quelle: dapd
DeutschlandAuch in der Bundesrepublik wurden seit Beginn der Krise 2008 Bankfilialen geschlossen. Insgesamt waren es bislang rund 8 Prozent. Quelle: REUTERS
GroßbritannienIm Vereinigten Königreich schlossen in den vier Jahren seit Ausbruch der Krise rund 5 Prozent der Bankfilialen. Quelle: REUTERS
FrankreichDie französischen Institute waren bei der Schließung bislang zurückhaltender als in anderen Ländern. In den vier Jahren bis Ende 2012 gingen insgesamt nur drei Prozent der Zweigstellen verloren. Mit insgesamt 38.450 hat das Land in absoluten Zahlen mehr Bankfilialen als jedes andere EU-Land - und damit eine pro 1709 Einwohner. Quelle: dapd
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