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Französische Großbank Crédit Agricole im Visier der Wettbewerbshüter

Die französische Großbank Crédit Agricole steht wegen des Verdachts auf Zinsmanipulationen im Visier der Schweizer Wettbewerbshüter. Dabei geht es um den Handel mit sogenannten Zins-Derivaten.

Schweizer Wettbewerbshüter nehmen die französische Großbank Credit Agricole genauer unter die Lupe Quelle: REUTERS

Die französische Großbank Credit Agricole steht wegen des Verdachts auf Zinsmanipulationen im Visier der Schweizer Wettbewerbshüter. Nach Angaben der Bank geht es um den Handel mit sogenannten Zins-Derivaten, die auf dem Referenzzins Euribor basieren. Weitere Einzelheiten nannte ein Sprecher der Bank am Montag nicht.

Die Schweizer Wettbewerbsbehörde WEKO leitete vor gut zweieinhalb Jahren gegen die beiden Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS sowie rund zehn ausländische Institute Untersuchungen ein, bei der es auch um den Verdacht auf Absprachen im Handel mit Zinsderivaten geht. Im April 2013 wurde die Untersuchung erweitert und betraf in Frankreich dann auch Credit Agricole, BNP Paribas und die Bank Montrouge. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, erklärte ein WEKO-Sprecher.

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Credit Agricole steht auch im Visier amerikanischer Behörden, die der Bank vorwerfen, mit Dollargeschäften gegen US-Sanktionsbestimmungen verstoßen zu haben. In diesem Fall begann die Bank im August mit Vergleichsverhandlungen. Im Juli hatte die größte französische Bank BNP Paribas Sanktionsverstöße in zwei Fällen eingeräumt und eine Geldstrafe der Amerikaner von knapp neun Milliarden Dollar akzeptiert.

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