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Gewinneinbruch Raiffeisen Bank schraubt Ausblick runter

Nach einem Gewinneinbruch im dritten Quartal korrigiert die Raiffeisen Bank ihren Ausblick nach unten. Der Gewinn ist auf stark gesunken, liegt aber dennoch über den Erwartungen.

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Blumen Logo der Raiffeisen Bank in Kiew. Quelle: AFP

Wien Die Raiffeisen Bank International hat nach einem Gewinneinbruch im dritten Quartal ihren Ausblick leicht nach unten revidiert. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern werde mittelfristig bei 15 statt der bislang angepeilten 15 bis 20 Prozent liegen, teilte die Bank mit. Zudem belaste die maue Entwicklung in Teilen Osteuropas das Institut.

Während die Bank den Höchststand an faulen Krediten bislang im zweiten Halbjahr erwartet hat, sei dieser nun nicht mehr abschätzbar. Zudem sei eine Firmenwertabschreibung in der Ukraine nicht auszuschließen. Im dritten Quartal schrumpfte der Gewinn des Instituts auf 130 Millionen Euro von 311 im Vorjahreszeitraum - und lag damit über den Erwartungen von Analysten.

Die strengeren Kapitalanforderungen der Aufseher will die Bankengruppe, zu der neben der RBI die Mutter RZB gehört, mit einem Bündel von Maßnahmen erfüllen, die insgesamt bis zu 3,6 Milliarden Euro bringen sollen. Dazu zählt neben der Wandlung von Partizipationskapital die Reduktion von Kreditrisikoaktiva und die Einbehaltung von Gewinnen.

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