Gläubiger von Oleo e Gas Klage gegen Deutsche Bank

Eine Gruppe von Gläubigern des schwer angeschlagenen brasilianischen Ölkonzerns Oleo e Gas Participações haben bei einem US-Gericht Klage gegen die Deutsche Bank eingereicht.

Die Minderheitsanleihengläubiger werfen der Deutschen Bank und ihren Töchtern vor, sie bei der Entschädigung im Vergleich zu Mehrheitsanleihengläubigern zu benachteiligen. Quelle: dpa

Klage gegen die Deutsche Bank: Das Frankfurter Geldinstitut ist Verwalter von nicht bedienten Anleihen des Unternehmens im Volumen von 3,6 Milliarden Dollar.

Oleo e Gas war früher bekannt als OGX. Dieser von dem deutschstämmigen Großunternehmer Eike Batista geführte Konzern hatte im Oktober Schlagzeilen als größte Pleite Lateinamerikas gemacht. Zuvor waren Verhandlungen über eine Refinanzierung des 5,1 Milliarden Dollar hohen Schuldenbergs gescheitert.

Die Minderheitsanleihengläubiger, die nun vor ein Gericht im US-Bundesstaat New York ziehen wollen, werfen der Deutschen Bank und ihren Töchtern vor, sie bei der Entschädigung im Vergleich zu Mehrheitsanleihengläubigern zu benachteiligen, schrieb einer der Kläger, die Anwaltsfirma Brown Rudnick LLP, in einer Mitteilung von Freitag. Zu den Klägern gehören außerdem noch einige Hedge Fonds. Von der Deutschen Bank war zunächst keine Stellungnahme erhältlich

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