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Gold-Fixing Barclays muss für Goldpreis-Manipulation blechen

Die britische Barclays wird als erste Großbank für die Goldpreis-Manipulation bestraft. Zuletzt hatte die Bank bereits eine Strafe für die Manipulation des Referenzzinssatzes Libor aufgebrummt bekommen.

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Goldbarren der Deutschen Bundesbank liegen in Frankfurt im Tresor: An dem sogenannten Gold-Fixing sind insgesamt fünf Institute beteiligt. Quelle: dpa

London Die britische Barclays muss als erste Großbank für die Manipulation des Goldpreises eine Strafe zahlen. Die Buße für die fehlerhafte Kontrolle der Mitarbeiter bei der Ermittlung des Goldpreises belaufe sich auf 26 Millionen Pfund (gut 32 Millionen Euro), wie das Institut am Freitag mitteilte. Zuletzt hatte die Bank bereits eine Strafe von 450 Millionen Dollar für die Manipulation des Referenzzinssatzes Libor aufgebrummt bekommen.

Insider sagten Reuters, die Gold-Untersuchung sei ein Einzelfall gewesen und nicht Teil einer größeren Überprüfung von Banken. Für das Barclays-Management ist es gleichwohl ein Rückschritt bei den Bemühungen, die Vergangenheit mit zahlreichen Skandalen hinter sich zu lassen. Die britische Finanzaufsicht teilte mit, es habe in dem Gold-Fall bei Barclays von 2004 bis 2013 Verfehlungen gegeben. Bestraft worden seien vor allem Handlungen Ende Juni 2012.

An dem sogenannten Gold-Fixing sind fünf Institute beteiligt: die Deutsche Bank, Barclays, HSBC, Bank of Nova Scotia und Societe Generale. Der Goldpreis wird in einer Telefonkonferenz des exklusiven Klubs zwei Mal am Tag festgelegt.

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