Großbank Insider: Credit Suisse streicht Investmentbanking-Jobs in China

Einem Insider zufolge habe die Großbank 20 in China stationierte Investmentbanker entlassen. Auch in der Analyse-Abteilung seien Stellen gekürzt worden.

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Die Schweizer Großbank hatte Ende Oktober den Abbau von Tausenden von Stellen und den Ausstieg aus Teilen des Investmentbankings angekündigt. Quelle: Reuters

Die Credit Suisse baut im Rahmen ihres tiefgreifenden Konzernumbaus auch im Wachstumsmarkt China Dutzende von Stellen ab. Über 20 in China stationierte Investmentbanker seien über eine Streichung ihrer Jobs bei Credit Suisse Securities (China) informiert worden, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen zu Reuters.

Laut chinesischem Geschäftsbericht beschäftigte die Schweizer Großbank Ende letzten Jahres 68 Mitarbeiter in ihrer dortigen Investmentbanking-Abteilung. In der Analyse-Abteilung (Research) seien rund zehn Mitarbeiter entlassen worden, so die Insider. Zum Jahresende waren in dem Bereich 24 Mitarbeiter angestellt. Credit Suisse wollte sich zu den Kürzungen nicht äußern.

Der Konzern hatte Ende Oktober den Abbau von Tausenden von Stellen und den Ausstieg aus Teilen des Investmentbankings angekündigt. Angesichts von Covid-Einschränkungen und der Wachstumsflaute setzen aber auch US-Investmentbanken bei auf China ausgerichteten Stellen die Axt an.

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