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Hamburger Edelbank BaFin fordert geringere Warburg-Boni

Die Warburg-Gruppe ist tief in den Cum-Ex-Steuerskandal verstrickt, hat bereits 150 Millionen Euro an den Staat zahlen müssen. Quelle: dpa

Die Hamburger Privatbank M.M. Warburg streitet sich mit der Finanzaufsicht BaFin über Boni für ihre Mitarbeiter. Die Kontrolleure verlangen, dass sie nicht so hoch ausfallen, dafür sei die Lage des Instituts zu schlecht.

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Neue Probleme für die skandalumtoste Hamburger Privatbank M.M. Warburg: Sie streitet sich mit der Finanzaufsicht BaFin über Boni für ihre Mitarbeiter. Die Kontrolleure verlangen, dass sie nicht hoch ausfallen, dafür sei die Lage des Instituts zu schlecht, berichtet die WirtschaftsWoche.

Die Bank erwirtschaftete 2019 einen Vorsteuerverlust von 25 Millionen Euro und leidet seit Jahren unter Problemkrediten für Schiffe. Die BaFin wollte sich nach Angaben des Blattes zu den Boni-Infos aus Mitarbeiterkreisen nicht äußern.

Ein Banksprecher erklärte, sein Haus nehme das „Ergebnis der Prüfung der Aufsicht nicht vorweg, denn öffentliche Äußerungen hierzu könnten das Ergebnis des Verfahrens nur beeinträchtigen“. Nach dessen Abschluss werde man „eine attraktive Vergütung der Mitarbeiter sicherstellen“.

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Die Bank habe ihr Schiffsportfolio Anfang 2021 um 70 Prozent abgebaut und verzeichne eine „positive operative Entwicklung“. Die Warburg-Gruppe ist tief in den Cum-Ex-Steuerskandal verstrickt, hat bereits 150 Millionen Euro an den Staat zahlen müssen.

Mehr zum Thema: Die Eigner der Privatbank M.M. Warburg haben schon viel Ärger, sie sind in den Cum-Ex-Steuerskandal verstrickt. Jetzt tut sich ein neues Problem auf: Sie bekommen die Degussa Bank nicht verkauft, die ihnen auch gehört.

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