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Höhere Rückstellungen Spaniens Banken brauchen mehr Milliarden

Um den strengeren Vorgaben für Kredite gerecht zu werden, brauchen Spaniens Banken wohl zusätzliche Hilfe in Milliardenhöhe. Vor allem kleine Institute trifft die neue Regelung hart.

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Die verstaatlichte Bankia gilt als Symbol für den Niedergang des spanischen Bankensektors. Quelle: REUTERS

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte bereits gewarnt: der angeschlagene Bankensektor des Landes könnte weitere Hilfen benötigen. Doch obwohl der Regierungschef von einem „sehr kleinen Betrag“ gesprochen hatte, scheint der Bedarf nun doch höher auszufallen. Die Financial Times meldet mit Bezug auf Informanten aus der spanischen Zentralbank, dass die spanischen Kreditinstitute zusätzliche Hilfen in Höhe von zehn Milliarden Euro benötigen könnten.

Zuletzt hatten Spaniens Banken Kredite im Wert von mehr als 200 Milliarden Euro zurückstellen müssen, weil die Gläubiger nicht in der Lage waren, sie zurückzuzahlen. Die Hilfen sollen den Banken helfen, die Verluste aus diesen Rückstellungsanforderungen bewältigen.

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Um die Sicherheit der Kredite in Zukunft zu erhöhen, drängt die spanische Zentralbank darauf, die Kredite bis Ende September nach strengen Kriterien zu refinanzieren und dafür zusätzliche Rückstellungen zu bilden. Eine Mammutaufgabe in einem Markt, der seit zwei Jahren mit der Rezession zu kämpfen hat. Die Immobilienblase und die steigende Arbeitslosigkeit belasten die Bankenbilanzen.

Die harte Linie der Zentralbank dürfte einige Banken zum von Vermögenswerten oder Kapitalerhöhungen zwingen. Doch einige könnten auch unter den Schutzschirm des spanischen Bankenrettungsfonds flüchten. Insbesondere kleine Banken, die in erster Linie im spanischen Markt aktiv sind, könnten von den neuen Vorgaben stärker getroffen werden, als die international aufgestellten Großbanken Banco Santander und BBVA.

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