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Hybridanleihen Commerzbank prüft Ausgabe von „Coco“-Bonds

Die Deutsche Bank will neuartige Hybrid-Anleihen ausgeben, die Commerzbank überlegt es zumindest. Man schaue sich „ diese Möglichkeit mit Blick auf die weitere Stärkung der Kapitalstruktur kontinuierlich an“.

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Commerzbank-Zentrale in Frankfurt: Laut einem Medienbericht prüft das Geldinstitut die Aufnahme von weiterem Kernkapital. Quelle: ap

Düsseldorf Die Commerzbank will unter Umständen weiteres Kernkapital am Markt aufnehmen. Wie das „Wall Street Journal Deutschland“ berichtet, prüfe das Geldhaus mit Hinblick auf den Stresstest die Ausgabe von Hybridanleihen. Instrumente wie die von der Deutschen Bank geplanten Options-Genusscheine seien zur Stärkung des aufsichtsrechtlich geforderten Kernkapitals für Kreditinstitute interessant, sagte ein Sprecher der Commerzbank der Online-Zeitung.

Die Commerzbank steht dem Bericht zufolge aber nicht unter Zugzwang. Auch ohne die Ausgabe einer neuen Anleihe läge die Kernkapitalquote der Bank bei zehn Prozent und erfülle damit die Anforderungen der Aufseher, hatte Vorstandschef Martin Blessing im Februar gesagt.

Die Deutsche Bank plant die Begebung von sogenannten Options-Genussscheinen inb Höhe von 1,5 Milliarden Euro, die die Anleger im Krisenfall abschreiben müssen. Sie werden nur Profi-Investoren angeboten. Ein Anleiheschein wird im Nennwert mindestens 100.000 Euro begeben. Dabei will das Institut die Papiere in mehreren Währungen begeben. Am 5. Mai sollen weitere Details genannt werden.

Ähnliche Papiere hatten zuletzt auch französische Großbanken begeben, die klassischen „CoCo-Bonds“ mit einem Zwangstausch in Aktien sind vor allem in der Schweiz verbreitet. Anleger und Fonds, die nur in Schuldpapiere investieren, lehnen einen Tausch in Eigenkapital häufig ab.

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