IKB Durchwursteln in Düsseldorf

Die Krisenbank IKB schockte 2007 die Märkte. Die heutige Hauptversammlung ist daher nur einer von vielen unangenehmen Terminen für das Institut.

Diese Banken schrumpfen oder wachsen am stärksten
Größte Verlierer: Platz 6 – IKB Deutsche IndustriebankDie IKB blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie wurde 1924 als Bank für Industrie-Obligationen (Bafio) gegründet und mit der Abwicklung der Reparationszahlungen betraut. In der Finanzkrise geriet die Bank im Juli 2007 in eine massive Schieflage. Ursprünglich war die IKB auf Finanzierungen für Mittelständler spezialisiert, hatte sich dann aber mit US-Hypotheken verspekuliert. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Bankenverbände schnürten ein Milliarden-Rettungspaket. Von der KfW wurde die IKB im August 2008 an den Finanzinvestor Lone Star verkauft. Seitdem wird die Bank saniert, Lone Star sucht seit 2010 einen Käufer. Die IKB schreibt tiefrote Zahlen, im Jahr 2011 ist die Bilanzsumme wieder einmal stark geschrumpft. Bilanzsumme (2011): 31,44 Milliarden Euro Entwicklung: minus 12,04 Prozent Quelle: dpa
Größte Verlierer: Platz 5 – CommerzbankDie zweitgrößte deutsche Bank wurde 2009 teilverstaatlicht. Die Staatshilfe wurde von der EU-Kommission nur genehmigt, wenn die Bilanzsumme der Commerzbank verkleinert wird. Bis Ende 2014 muss sie auf 600 Milliarden Euro schrumpfen. Coba-Chef Martin Blessing (Bild) zeigt es an: Daher ging die die Bilanzsumme auch im vergangenen Jahr noch einmal stark zurück. Das 600-Milliarden-Euro-Ziel ist fast erreicht. Bilanzsumme (2011): 661,76 Milliarden Euro Entwicklung: minus 12,27 Prozent Quelle: dapd
Größte Verlierer: Platz 4 – WestLBDie Westdeutsche Landesbank ist seit dem 1. Juli 2012 Geschichte. Die ehemals größte Landesbank Deutschlands wurde auf Druck der EU-Kommission zerschlagen. Die Gesellschaft Portigon führt die Geschäfte weiter, in der Ersten Abwicklungsanstalt (EAA) werden die Altlasten abgebaut. Im letzten kompletten Geschäftsjahr ging die Bilanzsumme der WestLB schon deutlich auf rund 170 Milliarden Euro zurück. Bilanzsumme (2011): 167,91 Milliarden Euro Entwicklung: minus 12,33 Prozent Quelle: dpa
Größte Verlierer: Platz 3 – Düsseldorfer HypothekenbankDie Düsseldorfer Hyp geriet wie andere auch in der Finanzkrise in Schwierigkeiten. Tochtergesellschaften des Einlagensicherungsfonds und des Prüfungsverbandes übernahmen Anteile, später ging die Bank wie die IKB an den Finanzinvestor Lone Star. Das Institut ist auf Pfandbriefe spezialisiert, zu den Kunden zählen Staaten, Kommunen und öffentlich-rechtliche Banken. Lone Star hat auch die Düsseldorfer Hyp zum Verkauf gestellt. Im vergangenen Geschäftsjahr ist die Bilanzsumme um fast ein Fünftel geschrumpft. Bilanzsumme (2011): 16,62 Milliarden Euro Entwicklung: minus 19,49 Prozent Quelle: AP
Größte Verlierer: Platz 2 – BHF-BankDie BHF-Bank entstand 1970 als Berliner Handels- und Frankfurter Bank, bis 2004 gehörte sie zur niederländischen ING-Gruppe. Danach wurde Sal. Oppenheim Alleinaktionär der BHF-Bank. 2010 wurde Sal. Oppenheim von der Deutschen Bank übernommen – und damit auch die BHF. Seitdem will die Deutsche Bank die BHF-Bank verkaufen. Im vergangenen Jahr ist die Bilanzsumme um mehr als ein Viertel zurückgegangen und liegt jetzt unter zehn Milliarden Euro. Bilanzsumme (2011): 9,41 Milliarden Euro Entwicklung: minus 26,18 Prozent Quelle: dpa
Größte Verlierer: Platz 1 – Deutsche PfandbriefbankDie Deutsche Pfandbriefbank (PBB) hat im vergangenen Jahr mehr als 40 Prozent ihrer Bilanzsumme eingebüßt. Und das ist in diesem Fall auch nicht unbedingt schlecht. Denn die PBB ist ein Teil-Nachfolger der Hypo Real Estate (HRE), die in der Finanzkrise mit Milliarden Euro an Steuergeldern gerettet werden musste. Bis 2015 muss die verstaatlichte Immobilienbank wieder privatisiert werden. Das hat die EU bei der Genehmigung der Rettungshilfe festgeschrieben. Wie die Privatisierung vonstatten gehen soll, ist noch offen. Die Altlasten der HRE werden derweil in der Bad Bank FMS Wertmanagement abgewickelt. Bilanzsumme (2011): 108,78 Milliarden Euro Entwicklung: minus 41,77 Prozent Quelle: dpa
Größte Gewinner: Platz 6 – DVB BankDie DVB Bank ist auf Verkehrsfinanzierungen wie die Schiffsfinanzierung spezialisiert und gehört zur DZ-Gruppe, dem Dach-Institut der Volks- und Raiffeisenbanken. Trotz der Krise in der internationalen Schifffahrt geht es der Bank gut. Im vergangenen Geschäftsjahr hat die DVB Bank auch bei der Bilanzsumme zulegen können und gehört zu den Gewinner unter den deutschen Kreditinstituten. Bilanzsumme (2011): 22,03 Milliarden Euro Entwicklung: plus 14,05 Prozent Quelle: dpa
Größte Gewinner: Platz 5 – TeambankDie Teambank ist ein Nachfolger der Norisbank. Deren Filialen und Kundenverbindungen gingen Ende 2006 an eine Deutsche-Bank-Tochter und die vormalige Norisbank wurde zur Teambank umfirmiert. Das Institut mit Sitz in Nürnberg ist vor allem unter der Marke „Easycredit“ bekannt, unter der sie über Volks- und Raiffeisenbanken Kredite verkauft. Mit Erfolg: Die Bilanzsumme ist im Jahr 2011 stark angestiegen. Bilanzsumme (2011): 7,31 Milliarden Euro Entwicklung: plus 17,51 Prozent Quelle: dpa
Größte Gewinner: Platz 4 – VW BankAutobanken wachsen in den vergangenen Jahren stark. Die Volkswagenbank finanziert Privat- und Geschäftskunden den Kauf von Fahrzeugen. Europas größte Automobilbank ist allerdings auch bereits 1990 in das Direktbankgeschäft eingestiegen. Die Bilanzsumme steigt stetig – im vergangenen Jahr um mehr als fünf Milliarden Euro. Bilanzsumme (2011): 37,87 Milliarden Euro Entwicklung: plus 15,35 Prozent Quelle: dpa
Größte Gewinner: Platz 3 – Santander Consumer BankDie Santander Consumer Bank ist auf die Kreditfinanzierung von Kraftfahrzeugen und Konsumgütern spezialisiert. Die Bank mit Sitz in Mönchengladbach ist eine hundertprozentige Tochter der spanischen Großbank Banco Santander (im Bild eine spanische Filiale). Vor allem die Übernahme des deutschen Privatkundengeschäfts der SEB Bank brachte der Santander Bank im vergangenen Jahr Zuwächse. Die Bilanzsumme ist daher sprunghaft um knapp neun Milliarden Euro angestiegen – ein Plus von fast 28 Prozent. Bilanzsumme (2011): 40,32 Milliarden Euro Entwicklung: plus 27,83 Prozent Quelle: REUTERS
Größte Gewinner: Platz 2 – Maple BankDie kanadische Maple Bank (im Bild Ahorn-Blätter vor der Bank of Canada) ist seit 1994 in Deutschland vertreten (Sitz in Frankfurt). Jedoch ist das Institut weitgehend unbekannt. Aktuell wird die Bank allerdings im Zusammenhang mit dem Übernahmekampf zwischen Porsche und VW auf Schadensersatz verklagt. Als Kerngeschäftsfelder gibt Maple den Aktien- und Rentenhandel, Repo- und Wertpapierleihehandel, Einlagengeschäft, Strukturierung und Institutional Sales an. Im vergangenen Jahr ist die Bilanzsumme in Deutschland regelrecht explodiert und hat sich annähernd verdoppelt auf knapp sieben Milliarden Euro. Bilanzsumme (2011): 6,76 Milliarden Euro Entwicklung: plus 94,73 Prozent Quelle: REUTERS
Größte Gewinner: Platz 1 – BMW BankAnd the Winner ist: BMW Bank. Die Autobank hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Bilanzsumme mehr als verdoppelt. Doch es bleibt Luft nach oben. Mit ihren rund 19 Milliarden Euro rangieren die Münchener (im Bild die BMW-Zentrale) auf Platz 49 der deutschen Banken. Mit der VW Bank ist auch eine deutsche Automobilbank größer als die BMW Bank. Diese wurde 1971 gegründet und bietet auch Produkte im Bereich Vermögensmanagement an. Bilanzsumme (2011): 19,21 Milliarden Euro Entwicklung: plus 100,71 Prozent Quelle für Zahlen und Entwicklung: Unternehmen, Die Bank 08/2012 Quelle: dapd

Für die Mitarbeiter der einst hochangesehenen Mittelstandsbank IKB ist der Jahreslauf gespickt mit unangenehmen Terminen. Wegen seines vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahrs präsentiert das Institut die angesichts der Finanz- und Schuldenkrise ernüchternden Geschäftszahlen des dritten Quartals regelmäßig mitten in der Karnevalszeit. In diesem Jahr sorgte die Düsseldorfer Bank damit just am Rosenmontag für Aschermittwoch-Stimmung.

Im Juli jährte sich zum fünften Mal der denkwürdige Tag, an dem die IKB eine dürre Mitteilung zu den Auswirkungen der Krise auf dem US-Immobilienmarkt veröffentlichte, während Bankenaufseher und Politiker insgeheim bereits über eine dramatische Rettungsaktion für das Unternehmen diskutierten. Anlässlich dieses Jubiläums häufen sich in den Medien jährlich kritische Berichte über das krisengeplagte Institut. Auch die Hauptversammlung im Herbst, die für das aktuelle Jahr heute stattfindet, ist für das Management alles andere als angenehm. Durch den drastischen Kurssturz der IKB-Aktie nach dem Bekanntwerden der Schieflage haben auch schockierte Privatanleger hohe Summen verloren, die ihrer Empörung auf der Eigentümerversammlung regelmäßig Luft machen. In diesem Jahr sei jedoch eine Lethargie zu spüren, berichtet ein Teilnehmer. Viele Anleger haben sich wohl mit ihrem Schicksal abgefunden.

Die Forderungen der deutschen Banken und Versicherungen in Spanien
HSH Nordbank: Die HSH Nordbank ist per Stichtag 31. März mit insgesamt 176 Millionen Euro in spanischen Staatspapieren engagiert. Das umfasst laut Bank klassische Staatsanleihen ebenso wie staatlich abgesicherte Kredite an staatsnahe Betriebe. Quelle: dapd
WESTLB: Die Engagements der WestLB in Spanien (Staatsanleihen) liegen bei 727 Millionen Euro, bei der Ersten Abwicklungsanstalt EAA in Düsseldorf sind es für den gesamten öffentlichen Bereich (public finance, also Staat, Gebietskörperschaften, Kommunen) 1,18 Milliarden Euro. Quelle: dpa
NORDLB: Die Norddeutsche Landesbank war zum Ende des ersten Quartals (31. März) noch mit 499 Millionen Euro in Spanien engagiert. Details sollen voraussichtlich bei der Vorstellung der Geschäftszahlen am Donnerstag bekanntgegeben werden. Quelle: dpa
BAYERNLB: Die Bayerische Landesbank hat keine spanischen Staatsanleihen in den Büchern. Allerdings summieren sich dem Geschäftsbericht 2011 zufolge die nach Spanien insgesamt vergebenen Kredite auf knapp 5,8 Milliarden Euro. Quelle: dpa
MUNICH RE: Der weltgrößte Rückversicherer ist laut Quartalsbericht in dem Land mit rund 1,4 Milliarden Euro in Staatspapieren engagiert. Weitere 4,6 Milliarden Euro stecken in Pfandbriefen. Bei spanischen Banken ist der weltgrößte Rückversicherer nur mit 14 Millionen Euro engagiert. Zur Höhe der Beteiligung etwa an spanischen Unternehmensanleihen, macht die MunichRe keine Angaben. Quelle: dpa
ALLIANZ: Die Allianz hatte zum Ende des ersten Quartals spanische Staatsanleihen im Wert von rund 4,3 Milliarden Euro in den Büchern stehen. Quelle: dpa
HRE: Die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) hält keine spanischen Staatspapiere, aber Papiere etwa von Kommunen oder staatsnahen Unternehmen im Wert von rund 4,5 Milliarden Euro. Dazu kommen 600 Millionen Euro für die Finanzierung gewerblicher Immobilien. Quelle: dapd
FMS Wertmanagement: Bei der Bad Bank der HRE sieht es anders aus: Die staatliche FMS Wertmanagement verfügt noch über spanische Papiere im Wert von 10,5 Milliarden Euro. In die Bad Bank wurden im Herbst 2010 Altlasten der HRE in Höhe von 173 Milliarden ausgelagert. Quelle: dapd
DEKABANK: Das Institut war zum 31. Dezember 2011 mit insgesamt 1,35 Milliarden Euro in Spanien engagiert. Auf rund 0,5 Milliarden Euro beliefen sich Forderungen gegenüber Banken und auf etwa 0,1 Milliarden Euro gegenüber den Staat. Der Rest entfiel im Wesentlichen auf Unternehmenskredite. Quelle: dpa
DZ BANK: Das genossenschaftliche Institut hatte Ende 2011 Forderungen von 7,6 Milliarden Euro gegenüber der öffentlichen Hand sowie Unternehmen und Banken in Spanien. Rund 3 Milliarden entfielen auf Staatsanleihen. Der größte Teil mit rund 4 Milliarden Euro waren Wertpapiergeschäfte im nichtöffentlichen Bereich. Hinzu kamen Kredite an Unternehmen und die öffentliche Hand. Quelle: dpa
COMMERZBANK: Die Bank bezifferte ihr Engagement Ende März auf mehr als 14 Milliarden Euro. Mit 2,9 Milliarden Euro standen Staatsanleihen in den Büchern. Gewerbliche Immobilienkredite beliefen sich auf 4,0 Milliarden Euro, Kredite an Unternehmen und sonstige auf 3,0 Milliarden. Auf 4,4 Milliarden Euro beliefen sich die Forderungen gegenüber Finanzinstituten. Quelle: dpa
DEUTSCHE BANK: Das größte deutsche Finanzhaus war Ende März laut Geschäftsbericht mit netto insgesamt 13,7 Milliarden Euro in Spanien engagiert. Rund die Hälfte der Summe (6,6 Mrd.) steht als Unternehmenskredite in den Büchern. Staatsanleihen und Kredite an die öffentliche Hand beliefen sich auf rund 1,4 Milliarden Euro. Weitere 3,6 Milliarden Euro verlieh die Bank an spanische Finanzinstitute. Hinzu kamen 1,9 Milliarden für den Bereich Retail. Quelle: dapd

Im September steht der IKB nun eine wichtige Deadline bevor, bei der sie endlich mal wieder für ein Zeichen der Hoffnung sorgen kann. Dann werden Anleihen im Volumen von zwei Milliarden Euro fällig, für die der staatliche Bankenrettungsfonds und damit die deutschen Steuerzahler haften. Die Bank muss die Rückzahlung aus eigenen Mitteln schaffen, um das Vertrauen der Gläubiger zurückzugewinnen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, denn die IKB hat bereits in der Vergangenheit vom Soffin garantierte Verbindlichkeiten vorzeitig abgelöst. Zudem hat die Bank ihr Finanzpolster gestärkt, indem sie per Onlinebanking erfolgreich Geld von Sparern einsammeln konnte, obwohl sie nie ein Privatkundengeschäft betrieben hat. Allerdings helfen auch die günstigen Finanzspritzen der Europäischen Zentralbank, dass der IKB nicht die Liquidität ausgeht.

Diese Maßnahmen sind jedoch nur kleine Schritte, denn die Bank wird sich nicht ewig von Termin zu Termin wursteln können. Ihr Mehrheitseigentümer, der US-Finanzinvestor Lone Star, ist keine langfristige Perspektive für die IKB. Die Amerikaner wollen ihre von der Staatsbank KfW übernommene Beteiligung schon seit längerem loswerden, finden aber keinen Interessenten. Die Bereitschaft, eine Bank zu übernehmen, hält sich angesichts der Unsicherheiten auf den Finanzmärkten in Grenzen.

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Mit der Übernahme kurz vor der historischen Pleite der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 hat Lone Star die Traditionsbank zwar vor dem Untergang bewahrt. Trotzdem sehen vor allem Mittelstandskunden das Engagement des Finanzinvestors kritisch. Sie befürchten, dass über eine Kreditbeziehung mit der IKB Informationen über die Finanzlage ihrer Unternehmen an Lone Star durchsickern, die der Heuschrecke einen Konkurrenzvorteil bei Übernahmen im deutschen Mittelstand verschaffen könnten.

Bei der Suche nach einem neuen Investor, der besser zum auf Firmenkunden ausgerichteten Geschäftsmodell der IKB passt, ist daher keine Zeit zu verlieren. Denn jeder Tag, den die Bank ohne Perspektive bleibt, macht einen Notverkauf gefolgt von Zerschlagung oder Abwicklung wahrscheinlicher.

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