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Indien sucht deutsche Mittelständler "Deutsche Unternehmen sind in Indien gern gesehen"

Die Chefin von Indiens größter Bank sucht deutsche Mittelständler. Arundhati Bhattacharya erklärt, wie Indien eine modernere Industrie aufbauen will und welche Probleme das Land zu lösen hat.

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Bhattacharya ist die Chefin von Indiens größter Bank Quelle: Christof Mattes für WirtschaftsWoche

WirtschaftsWoche: Frau Bhattacharya, Sie leiten Indiens größte Bank, andererseits grassiert im Land Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Muss der Staat die Gleichberechtigung fördern und Frauen besser schützen?

Arundhati Bhattacharya : Wir müssen die Wurzel dieses Übels bekämpfen. Sie liegt im rasanten Zuzug der Landbevölkerung in die Städte, wobei viele auf der Strecke bleiben und in die Kriminalität rutschen. So entsteht ein großes Problem für die öffentliche Sicherheit, das sich nicht nur mit mehr Polizei lösen lässt. Die Regierung muss dafür sorgen, dass die ländlichen Zuwanderer produktive Mitglieder der Gesellschaft werden und insbesondere Jugendliche ihre hohen Erwartungen an das Leben besser erfüllen können.

Was tut Ihre Bank, um Frauen zu fördern?

Unsere Mitarbeiter erhalten zwei Jahre unbezahlte Freistellung für die Erziehung von Kindern und die Pflege von Familienangehörigen. Das gilt auch für alleinstehende Männer. In indischen Familien sind Mütter hauptverantwortlich für Erziehung, Haushalt und Pflege älterer Angehöriger, das wird sich so schnell nicht ändern. Zudem stehen sie nach der Grundschulzeit der Kinder unter Druck, eine gute Oberschule zu organisieren, da das indische Bildungssystem stark von Wettbewerb geprägt ist. Für diese Aufgaben brauchen Frauen Zeit, die der Arbeitgeber ihnen gewähren sollte.

Auf der neuen indischen Regierung unter Narendra Modi lasten hohe Erwartungen für Wachstum und Reformen. Kann der Premierminister diese erfüllen?

Er wird es schaffen. Die Öffentlichkeit will schnelle Ergebnisse, aber wir dürfen keinen großen Knall erwarten, sondern viele kleine Schritte. In Indien nehmen die 29 Einzelstaaten starken Einfluss auf die Politik, sodass die Zentralregierung viele Kompromisse eingehen muss. Die neue Regierung ist für fünf Jahre gewählt, und so lange sollten wir ihr auch Zeit geben.

Zur Person

Funktioniert die Demokratie im zersplitterten Indien überhaupt?

Ja. Die jüngsten Wahlen haben gezeigt, dass die Bevölkerung gut informiert ist und ihre Wahlentscheidung an den Erfordernissen des gesamten Landes ausrichtet statt nur an regionalen Interessen. So haben ländliche sowie städtische Wähler für die gleiche politische Richtung votiert.

Was sind nun die aus Ihrer Sicht dringendsten Maßnahmen?

Damit die großen Infrastrukturprojekte endlich ins Laufen kommen, brauchen die beteiligten Unternehmen zur Anschubfinanzierung genug Eigenkapital, um alles Weitere dann mit Krediten zu finanzieren. Entscheidend ist zudem, dass die Menschen für die Nutzung von neuen Straßen, Energie und Kommunikationsdiensten bezahlen, damit die Unternehmen ihre Kredite zurückzahlen können. So brauchen wir nicht nur funktionierende Mautstellen und Stromnetze, sondern zum Beispiel auch ein verlässliches Tarifsystem, um die Energieerzeuger zu entlohnen. Oft wird Strom illegal abgezapft, ohne zu zahlen.

Welche Rolle spielen Banken bei der Förderung von Infrastrukturprojekten?

Kredite von Geschäftsbanken spielen eine große Rolle, aber der Markt für Unternehmensanleihen ist in Indien unterentwickelt. Damit sich das ändert, brauchen wir ein besseres Gesetz für Insolvenzen, sodass Anleihegläubiger dabei nicht leer ausgehen. Zudem spielen Pensions- und Versicherungsfonds als Investoren eine zu geringe Rolle, obwohl Inder wegen der fehlenden staatlichen Absicherung dort viel Geld anlegen. Aber die Fonds kaufen wegen zu strenger Regulierung kaum langfristige Unternehmensanleihen.

"Indiens Wachstumsschmerzen"

Ein Problem bei Infrastrukturprojekten ist aber auch die grassierende Korruption.

Dieses Problem gibt es, aber es wird in den Medien oft stark übertrieben. Wenn die Regierung und die Einzelstaaten dafür sorgen, dass sich alle an die Regeln halten, können wir der Korruption Herr werden.

Die indischen Aktienmärkte haben sich rasant entwickelt, sehen Sie eine Blase?

Nein, ich sehe das eher als eine Erholung vom Abschwung. Dieser wurde ausgelöst durch die Probleme der Weltwirtschaft nach der Finanzkrise, aber auch durch Fehler der indischen Wirtschaftspolitik – etwa bei der Förderung von öffentlich-privaten Partnerschaften für den Ausbau der Infrastruktur oder einer zu schnellen Privatisierung von natürlichen Ressourcen. So wurden Telekommunikationslizenzen oder Abbaurechte für Rohstoffe zu billig verkauft. Und Banken haben zu viele Kredite vergeben für große Projekte, die nicht abgeschlossen wurden. Ich bezeichne das als Indiens Wachstumsschmerzen. Aus diesen Fehlern hat die Politik aber gelernt.

Das Ende des Wachstums
Brasilien: Schwache Strukturen bremsen das große PotenzialDie größte Volkswirtschaft Lateinamerikas will nicht mehr so recht anlaufen. Wuchs sie 2010 noch um über sieben Prozent, hat sie seitdem nicht einmal mehr drei Prozent erreicht. Der IWF korrigierte seine aktuelle Prognose sogar noch nach unten. Unter den Schwellenländern wurde die Prognose für Brasilien am stärksten gekürzt. Hier sieht der IWF im laufenden Jahr ein Wachstum von 0,3 Prozent und im nächsten Jahr von 1,4 Prozent. Im Juli rechnete der IWF noch mit 1,3 Prozent und zwei Prozent Plus. Langfristig sehen mehrere Studien nach wie vor ein großes Wachstumspotenzial für Brasilien. Das liegt vor allem an dem Rohstoffreichtum des Landes, der gut funktionierenden Landwirtschaft und der großen und konsumfreudigen Bevölkerung. Kurz- und mittelfristig seien die Aussichten allerdings unsicher. So bemängeln Analysten die hohen Steuern und das komplizierte Steuersystem. Weitere Wachstumshemmnisse sind die marode brasilianische Infrastruktur und die schwerfällige Bürokratie. Hohe Löhne und Finanzierungskosten sowie protektionistische Handelsregeln halten Investoren derzeit auf Abstand. Auch qualifizierte Arbeitskräfte sind Mangelware - die Arbeitsproduktivität in der sechst größten Volkswirtschaft der Welt liegt 30 bis 50 Prozent unter dem europäischen Niveau. Die Arbeitslosenquote ist mit 5,6 Prozent relativ moderat. Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef hat nach ihrem knappen Wahlsieg viel zu tun, wenn sie die Potenziale ihrer Volkswirtschaft ausreizen will. Quelle: dapd
„Sollte das Wachstum jetzt geringer ausfallen, wird die Regierung alle Instrumente nutzen, um eine Konjunkturabkühlung zu verhindern“, erwartet José Carlos de Faria, Chefökonom der Deutschen Bank in São Paulo. Unterstützung erhält die Konjunktur dadurch, dass derzeit staatliche und private Infrastrukturprojekte für umgerechnet rund 180 Milliarden Euro bis 2014 umgesetzt werden. Und Brasilien verfügt über Spielraum für weitere Stimulierungen. Die Devisenreserven sind hoch, ausländisches Kapital strömt weiter ins Land, und auch die Notenbank kann die Zinsen noch senken. Doch Wachstumsraten von über sieben Prozent wie 2010 sind außer Sichtweite: Nach einer Umfrage der Zentralbank rechnen die führenden Investmentbanken damit, dass Brasilien 2013 rund vier Prozent wachsen wird. Alexander Busch Quelle: AP
Russland: Die Wirtschaftssanktionen sind nicht Russlands größtes ProblemDer größte Flächenstaat hat sich selbst in eine Krise manövriert. Die politische Machtdemonstration in der Ukraine kostet Russlands Wirtschaft Kraft. Erst im vergangenen Monat hat die US-Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Russlands deswegen von „Baa1“ auf „Baa2“ herabgestuft – damit liegt die Bonität Russlands nur noch knapp über dem Ramschniveau. Auch der Ausblick für die zukünftige Entwicklung ist negativ. Die Sanktionen des Westens belasten die mittelfristigen Wachstumsaussichten. Der IWF geht davon aus, dass die russische Wirtschaft in diesem Jahr um 0,2 Prozent und im nächsten Jahr um 0,5 Prozent wachsen wird. Allerdings sind die Wirtschaftssanktionen nicht das größte Problem Russlands. Der Absturz des Rubels und des Ölpreises machen der Wirtschaft viel mehr zu schaffen. Quelle: picture-alliance/ dpa
Gazprom profitiert zwar von dem Ende des Gasstreits zwischen der Ukraine und Russland – gute Zukunftsaussichten sehen aber anders aus. Der Ölpreis ist aufgrund der nachlassenden Weltkonjunktur von 107 Dollar pro Fass auf 86 Dollar gefallen. Für die vom Öl und von Gas abhängige russische Wirtschaft birgt das große Probleme – Russland generiert rund die Hälfte seiner Einnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas. Die Schwäche des Rubels drückt das Wachstum ebenfalls und kostet Russland monatlich Milliarden. Seit Januar ist der Kurs des Rubels um 20 Prozent gefallen. Das führt dazu, dass die Importe teurer werden. Der Lebensmittelpreis ist beispielsweise im September um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Quelle: dpa
Indien: Eine Wirtschaft auf ReformkursGemessen an den Bevölkerungszahlen ist Indien die zweitgrößte Wirtschaft der Welt. Auch in Bezug auf das Wirtschaftswachstum war Indien lange Zeit weltspitze. 2010 wuchs die Wirtschaft noch um über zehn Prozent – 2014 sind es vergleichsweise nur noch magere fünf Prozent. Gemessen an den westlichen Industrieländern ist diese Quote allerdings immer noch beeindruckend. Für 2015 erwartet der IWF, dass die indische Wirtschaft wieder stärker anzieht. Ein Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent wird erwartet. Besonders tragen dazu die Bereiche Elektrizität, Gas- und Wasserversorgung sowie Finanzen an. Analysten fühlen sich in ihrer Annahme bestätigt: Sie mutmaßten, dass das zuletzt verhältnismäßig enttäuschende Wirtschaftswachstum auf eine ineffiziente Wirtschaftspolitik zurückzuführen ist. In den letzten beiden Jahren wuchs die indische Wirtschaft um weniger als fünf Prozent. Der neue Premierminister Narenda Modi reformiert das Land. So erneuert er beispielsweise die indischen Arbeitsgesetze, die zum Teil noch aus der Zeit der britischen Kolonialherrschaft stammten, die 1974 endete. Quelle: ap
Problematisch ist für Indien die nach wie vor hohe Abhängigkeit von der Landwirtschaft. Zwar macht sie mittlerweile nur noch 14 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, von ihren Erträgen hängt aber immer noch das Wohl von 40 Prozent der Bevölkerung ab. Der Monsunregen, der für die Landwirtschaft existenziell ist, fiel in diesem Jahr nur schwach aus. Ein weiteres Problem ist die Teuerung, die Indien nicht in den Griff zu kriegen scheint. Im Juli lagen die Verbraucherpreise Indiens über acht Prozent über dem Vorjahreswert. Der Notenbankgouverneur Raghuram Rajan hat sich deshalb verpflichtet, den Anstieg der Konsumentenpreise bis 2015 auf unter acht Prozent zu drücken. Quelle: dpa
China: Vom Bauernstaat zur modernen DienstleistungsnationVon 2002 bis 2012 wuchs Chinas Wirtschaft um unfassbare 170 Prozent. Doch die Zeiten des Super-Wachstums scheinen vorerst vorbei zu sein. Im dritten Quartal 2014 ist die chinesische Wirtschaft so langsam gewachsen wie seit 2009 nicht mehr. Der IWF geht aber nach wie vor von Wachstumsraten über sieben Prozent aus. China ist aber nur scheinbar geschwächt. Die Staatsführung will die Wirtschaft neu ausrichten und ist bereit, dafür geringeres Wachstum hinzunehmen. Der Kurs scheint erfolgreich. Alleine in den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden in China zehn Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Ein moderner Dienstleistungsstaat will China werden. Dienstleistungen trugen im ersten Halbjahr 2014 mit 46 Prozent mehr zum BIP bei als die Industrie. Die Hightech-Industrie legte um 12,4 Prozent zu. Zu den neuen Motoren der chinesischen Wirtschaft zählt auch das Online-Geschäft, das um fast 50 Prozent zulegte. Quelle: dpa

Wie sind die Aussichten für das weitere Wirtschaftswachstum in Indien?

Gut, denn die demografische Entwicklung arbeitet für unsere Volkswirtschaft. Die Experten unserer Bank erwarten für 2014 mehr als fünf Prozent Wachstum. Jedes Jahr strömen zehn bis zwölf Millionen junge Leute auf den Arbeitsmarkt – alles potenzielle Konsumenten. Auch die Telekommunikationsbranche erholt sich dank neu und besser verteilter Funklizenzen.

Viele Inder leben allerdings noch in Armut. Die Regierung will helfen, etwa mit Bankkonten für alle. Funktioniert das?

Ja, denn wer keinen Zugang zu Bankdiensten hat, muss sich in Indien bei Kredithaien auf dem Schwarzmarkt Geld leihen und ist danach meist lebenslang überschuldet. Für die Banken ist das Projekt der Regierung eine große Chance, neue Kundengruppen zu erschließen. Allerdings muss dafür gesorgt werden, dass dann auch staatliche Transfers direkt auf diesen Konten landen. Zu oft versickern solche Zahlungen noch auf dem Weg zum Empfänger in der Bürokratie. Wir haben eine Technik entwickelt, bei der sich Kunden mit einem elektronischen Fingerabdruck bei der Bank registrieren und sofort vor Ort ein Konto eröffnen können. Ihre Bankkarte können sie gleich mitnehmen.

Die wachsende Bedeutung der Brics-Staaten

Müssen Sie dafür neue und teure Filialen auf dem Land aufbauen?

Nein, die Technik funktioniert unabhängig von Filialen, für den Datentransfer reicht eine Mobilfunkverbindung. Dabei kooperieren wir mit Supermärkten oder Einkaufszentren und eröffnen Camps in besonders strukturschwachen Gegenden, wo wir potenzielle Kunden über die Vorteile eines neuen Kontos informieren.

Das Beispiel zeigt, wie stark Digitaltechnik die Banken verändert. Wie reagieren Sie im computeraffinen Indien darauf?

Die State Bank of India hat sieben Pilotfilialen eröffnet, die nicht mit klassischen Schaltern, sondern Rechnern und Bildschirmen ausgestattet sind. Kunden können sich dort multimedial zum Beispiel über Autokredite informieren oder sogar ein Konto eröffnen. Dort steht auch eine digitale Finanzplanung zur Verfügung, die den Leuten ausrechnet, wie viel sie wann sparen müssen, wenn sie sich für den Ruhestand absichern oder den Nachwuchs auf die Schule schicken wollen.

"Wir brauchen alle Investitionen, die wir kriegen können"

Braucht Indien bei seinem wirtschaftlichen Aufholprozess Investitionen aus Europa und Deutschland?

Wir brauchen alle Investitionen, die wir kriegen können. Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlt Kapital für Forschung und Entwicklung. Ihnen kann die Kooperation mit deutschen Mittelständlern helfen. Deutsche Unternehmen sind auch wegen ihrer industriellen Stärke gern in Indien gesehen. Für sie wiederum ist der große indische Markt attraktiv. Unsere Wirtschaft ist bisher immer noch sehr stark auf Dienstleistungen und deren Export konzentriert, etwa mit Software oder internationalen Callcentern.

In Europa unterzieht die Zentralbank die Branche gerade einem großen Stresstest. Warten Sie das Ergebnis ab, um über die Zusammenarbeit mit europäischen Banken zu entscheiden?

Wir machen natürlich bereits Geschäfte mit europäischen Banken. Wie stark dieses Geschäft wächst, hängt nicht nur vom Stresstest ab, sondern auch von den strenger werdenden Regulierungsauflagen in Indien. Wir brauchen einen großen Teil unseres Kapitals für den Heimatmarkt.

Wird die Europäische Zentralbank als neuer Finanzaufseher das weltweite Finanzsystem sicherer machen?

Banken



Ich hoffe es, aber wir müssen abwarten. Derzeit können uns auch die europäischen Banken, mit denen wir Geschäfte machen, nicht sagen, ob Indien von der neuen Aufsicht als sicheres Land aufgefasst wird. Ich habe auch die Hoffnung, dass die internationalen Finanzaufseher und die Ratingagenturen berücksichtigen, dass Indien den tiefsten Punkt seines Wirtschaftszyklus hinter sich gelassen hat.

Welche Rolle wird Indien in fünf Jahren für die Weltwirtschaft spielen?

Wir werden ein ganz anderes Indien sehen. Die Grundlagen für mehr weltwirtschaftlichen Einfluss sind da, diese Stärken müssen wir aber richtig einsetzen.

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