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Italienische Krisenbank Monte Paschi wehrt sich den Staat

Italien als Hauptaktionär – das will man bei der ältesten Bank der Welt mit allen Mitteln verhindern. Die milliardenschweren Nothilfen des Staates nahm die Traditionsbank in Siena noch an. Dann will man sich aber selbst helfen.

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Die Krisenbank von Siena. Quelle: Reuters

Mailand Die italienische Monte dei Paschi di Siena will verhindern, dass der Staat zum Hauptaktionär der Krisenbank wird. „Eine Sache ist es, wenn der Staat Minderheitsaktionär wird, eine andere ist die Vorstellung, dass die Mehrheit an den Staat fällt: das letztere ist ein sicher mögliches Szenario, aber die Bank setzt alles dran, dies zu verhindern”, sagte Monte-Paschi-Chef Fabrizio Viola am Freitag.

Das Institut musste zuletzt Nothilfen des Staates in Milliardenhöhe in Anspruch nehmen. Rückstellungen für faule Kredite brockten der ältesten Bank der Welt 2012 einen unerwartet hohen Milliardenverlust eingebrockt. Zudem geriet die Bank wegen hoher Verluste mit Derivate-Geschäften in die Schlagzeilen, an denen unter anderem auch die Deutsche Bank beteiligt war.

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