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Kapitalstärkung Commerzbank kauft Hybridpapiere zurück

Die Commerzbank will zur Stärkung ihrer Kapitalbasis Hybridanleihen für bis zu 600 Millionen Euro zurückkaufen. Deutschlands zweitgrößtes Geldhaus ist dafür allerdings auf die Bereitschaft der Investoren angewiesen.

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Firmenlogo im Foyer der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt. Quelle: dapd

Frankfurt Die Commerzbank muss für die Kauf der Hybridpapiere ihre so genannten Trust Preferred Securities gegen Barzahlung abtreten. Das Institut rief die Anleger daher auf, ihr ein Verkaufsangebot zu einem festgelegten Preis zu unterbreiten. Die Angebotsfrist läuft vom 5. bis voraussichtlich 13. Dezember.

Der Schritt kommt nicht unerwartet. Die Commerzbank hat Finanzkreisen zufolge ein Kapitalloch von rund fünf Milliarden Euro, um bis Juni 2012 wie von den Regulierern gewünscht auf eine Kernkapitalquote von neun Prozent zu kommen. Bankchef Martin Blessing hat erklärt, er wolle dies schaffen, ohne erneut Staatshilfe in Anspruch zu nehmen. Möglich ist die Kapitalaufstockung neben der Umwandlung von Hybridanleihen auch durch die Einbehaltung von Gewinnen, das Zurückfahren von Krediten und den Verkauf von Geschäftsteilen.

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