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Kirch-Prozess Vorwürfe gegen Deutsche Bank münden in Anklage

Im Fall Kirch wurde der Deutschen Bank versuchter Prozessbetrug vorgeworfen. Anscheinend erfolgreich ermittelte die Staatsanwaltschaft München gegen führender Manager der Bank. Es könnte schon bald zur Anklage kommen.

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Die Deutsche Bank in Schieflage: Wegen Betrugs könnte es bald zum Prozess gegen führende Manager der Bank kommen. Quelle: dpa

München Die Münchner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen die Deutsche Bank wegen versuchten Prozessbetrugs im Fall Kirch abgeschlossen. „Wir rechnen damit, dass die Anklage noch im August bei Gericht eingeht“, sagte die Sprecherin des Landgerichts München, Margarete Nötzel, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Zu den Namen der Angeklagten äußerte sie sich nicht.

Seit 2011 laufen Verfahren unter anderem gegen Co-Bank-Chef Jürgen Fitschen und seine Vorgänger Rolf Breuer und Josef Ackermann wegen des Verdachts des versuchten Prozessbetrugs.

Breuer, Ackermann und Fitschen, so der Verdacht, sollen vor Gericht falsche Angaben gemacht haben, um Schadenersatzzahlungen zu verhindern. Weil die Bank aber verlor, lautete der Vorwurf nur versuchter Prozessbetrug.

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