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Massenklage Mitarbeiter verklagen BayernLB

Rund 300 Mitarbeiter klagen gegen die bayerische Landesbank. Sie fordern von der BayernLB die Nachzahlung ihrer beamtenähnliche Versorgung sowie Boni. Die Bank sucht nach einer einvernehmlichen Lösung.

2014 wird Jahr der Prozesse für die BayernLB. Quelle: dpa

Auf die BayernLB rollt eine Welle von Mitarbeiter-Klagen zu. Ein Landesbank-Sprecher bestätigte einen Bericht von „Manager Magazin Online“, wonach kurz vor dem Jahreswechsel rund 250 Mitarbeiter Klage eingereicht hätten, weil sie im Krisenjahr 2009 ihre beamtenähnliche Versorgung verloren hatten. Weitere 40 klagten, weil die Bank keine Boni mehr gezahlt hatte. Die BayernLB war nach Milliardenverlusten mit ABS-Papieren vom Freistaat mit enormen Finanzspritzen gerettet worden, dazu kamen kurz darauf die Verluste mit der österreichischen HGAA.

Die Baustellen der BayernLB

Die BayernLB hatte damals die Versorgungsprivilegien rückwirkend auch für rund 2000 altgediente Mitarbeiter abgeschafft. Gegen Zahlung einer Prämie wechselten die meisten in eine neue kapitalgedeckte Altersvorsorge - andere klagten und bekamen vor Gericht Recht.

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Ein Sprecher der Bank sagte, sie bemühe sich, mit den neuen Klägern eine einvernehmliche Lösung zu finden. Dagegen kritisierte der Sprecher die Bonus-Klagen: „Die Bank bedauert, dass einige wenige Mitarbeiter versuchen, sich vor Gericht einen wirtschaftlich in keiner Weise zu vertretenden Bonus zu erstreiten.“

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