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NV Energy Warren Buffet schlägt wieder zu

Warren Buffet voller Energie: Die zur Investmentholding des Starinvestors Berkshire Hathaway gehörende Midamerican will den Versorger NV Energy kaufen. Für mehrere Milliarden Dollar erweitert Buffet sein Imperium.

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Berkshire Hathaway CEO-Warren Buffett schnappt sich NV Energy. Quelle: ap

Der Starinvestor Warren Buffett ist voller Energie wird auch nach der Milliarden-Offerte für den Ketchuphersteller Heinz nicht müde. Die zur Investmentholding des Starinvestors Berkshire Hathaway gehörende Midamerican will den Versorger NV Energy für 5,6 Milliarden US-Dollar kaufen. Die Aktionäre sollen 23,75 Dollar je Anteilschein in bar erhalten, wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten.

Im nachbörslichen Handel sprangen NV-Energy-Titel um gut 23 Prozent auf den gebotenen Preis hoch. NV Energy versorgt etwa 1,3 Millionen Kunden im US-Bundesstaat Nevada mit Strom und Erdgas. Im Jahr 2011 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund drei Milliarden US-Dollar. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben den Kauf einstimmig abgesegnet.

„Warren unterstützt den Kauf von NV Energy und ist sehr gespannt auf die langfristigen Investitionsmöglichkeiten in Nevada“, sagte MidAmerican-Chef Greg Abel laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in einem Interview. Das „Orakel von Omaha“ schrieb erst kürzlich in seinem alljährlichen Brief an die Investoren seiner Holding: „Wir haben erneut unsere Safari-Klamotten angezogen und unsere Suche nach Elefanten wieder aufgenommen. Unser Elefantentöter ist nachgeladen, und mein Finger am Abzug juckt.“

Für den Ketchup-Hersteller Heinz hatte Buffett zusammen mit seinem Partner, dem Finanzinvestor 3G, Ende April rund 23 Milliarden US-Dollar gezahlt. Einen üblen Beigeschmack erhielt der Deal durch den Verdacht des Insiderhandels durch unbekannte Anleger. Die US-Börsenaufsicht SEC und die Bundespolizei FBI starten Ermittlungen.

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An welchen Unternehmen und Branchen der Starinvestor noch interessiert ist, hat Buffett in seinem Investorbrief offen gelassen. Er schrieb aber, dass es in den USA genügend Investitionsmöglichkeiten gebe. Amerika strotze vor Gelegenheiten.
Im vergangenen Jahr hatte er keine großen Übernahmen vollzogen. Seine Berkshire-Holding verdiente 2012 14,8 Milliarden US-Dollar. Der Buchwert der Beteiligungsgesellschaft erhöhte sich um 14 Prozent. Mit dieser Entwicklung von Berkshire Hathaway zeigte sich Buffett aber nicht zufrieden, schreibt das Portal boerse-go.de. Wuchs doch der Wert des Konzerns nicht im gleichen Maße wie der Börsenindex S&P, der relevante Maßstab für Buffett. „Wir schlagen uns besser, wenn der Wind ins Gesicht bläst“, schrieb der den Aktionären.

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