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Sparprogramm IKB schreibt weiter rote Zahlen

Die Krisenbank IKB steckt trotz ihres angelaufenen Sparprogramms in den roten Zahlen fest. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres weitete sich der Nettoverlust sogar um 53 Millionen auf 139 Millionen Euro aus.

Der Eingang der Mittelstandsbank IKB in Düsseldorf Quelle: dpa

Die IKB weiter ihre Verluste aus. Trotz des Sparprogramms geht es für die Mittelstandsbank weiter nach unten. 139 Millionen Euro beträgt der aktuelle Nettoverlust. Das teilte das Düsseldorfer Institut am Dienstag mit. Hauptgrund waren abermals Bewertungsverluste auf europäische Staats- und Unternehmensanleihen. Zwar hat die IKB nach dem Schuldenschnitt alle Griechenland-Bonds verkauft und an dieser Front Ruhe. Doch allein in Spanien und Italien ist die Bank noch mit insgesamt rund drei Milliarden Euro engagiert und muss die Papiere nach tatsächlichen Marktwerten bilanzieren.
Bis die IKB wieder Gewinne schreibt, dürfte es Jahre dauern, wie sie im Zwischenbericht bekräftigte. Ein Käufer ist nicht in Sicht. Der Finanzinvestor Lone Star hatte das Institut in der Finanzkrise übernommen, nachdem es wegen Fehlspekulationen auf dem US-Immobilienmarkt als eines der ersten in Deutschland in Schieflage geraten war.

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Inzwischen hat sich die IKB im Kreditgeschäft mit dem Mittelstand, ihrem eigentlichen Kerngeschäft, zwar wieder berappelt. Auch die Provisionszahlungen an den Bankenrettungsfonds sind dank vorzeitiger Rückgaben und Fälligkeiten von SoFFin-garantierten Anleihen rückläufig. Doch der zu Jahresbeginn angekündigte sozialverträgliche Abbau von rund 200 Stellen geht nur in kleinen Schritten voran. Die Personalkosten sanken im Quartal um zwei Millionen Euro.

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