Unbegründete Äußerungen UniCredit entschuldigt sich bei Bundesbank-Präsident Weidmann

Die italienische Großbank UniCredit hat sich bei Bundesbank-Präsident Jens Weidmann für "unbegründete" Äußerungen eines Mitarbeiters entschuldigt.

So bedrohlich sind die größten Banken der Welt
Klasse 1 – UBS, Santander, Royal Bank of Scotland Quelle: AP
Klasse 1 – Morgan Stanley Quelle: REUTERS
Klasse 1 – Standard Chartered Quelle: REUTERS
Klasse 1 – Unicredit Quelle: dpa
Klasse 2 – Barclays Quelle: dpa
Klasse 2 – Wells Fargo Quelle: REUTERS
Klasse 2 – Industrial and Commercial Bank of China Quelle: REUTERS

Der Manager Giuseppe Scognamiglio, der bei der italienische Großbank für Regierungsbeziehungen zuständig ist, hat laut einem Bericht der "Financial Times" ("FT") bei einer Veranstaltung gefordert, dass die gut kapitalisierte HypoVereinsbank (HVB) Mittel an ihre deutlich schwächere Mutter nach Mailand überweist. Dass dies derzeit nicht geschehe, liege nur am Misstrauen Deutschlands gegenüber Italien, sagte Scognamiglio und berief sich dabei laut "FT" auf ein Gespräch mit Bundesbank-Präsident Weidmann. "Weidmann hat bestätigt, dass es keinen anderen Grund gibt, als den, dass wir Italien nicht vertrauen."
UniCredit wolle nun klarstellen, dass es in letzter Zeit keine Unterhaltung zwischen Weidmann und Scognamiglio gegeben habe, teilte die Großbank am Donnerstag mit. Die Äußerungen, die Weidmann von Scognamiglio zugeschrieben worden seien, seien falsch und unbegründet. "Die UniCredit-Gruppe hat sich vorbehaltlos bei Herrn Weidmann und der Bundesbank für diesen bedauernswerten Vorfall entschuldigt."

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