US-Bank Wells Fargo verkauft Puerto-Rico-Geschäft

Wells Fargo Quelle: REUTERS

Wells Fargo verkauft ihr Puerto-Rico-Geschäft an den Finanzkonzern Popular. Die US-Bank erhält rund 1,7 Milliarden Dollar in bar. Wells Fargo wurde von der US-Notenbank weiteres Wachstum verboten.

Die US-Bank Wells Fargo verkauft ihr Geschäft in Puerto Rico an den amerikanischen Finanzkonzern Popular. Der Preis für die Autofinanzierungs-Sparte betrage rund 1,7 Milliarden Dollar in bar, teilte Popular am Mittwoch mit. Wells Fargo will sich aus dem Geschäft mit Autokrediten verabschieden. In einem beispiellosen Schritt hatte die US-Notenbank (Fed) dem von Skandalen erschütterten Finanzkonzern Wells Fargo Anfang Februar vorerst weiteres Wachstum verboten. Die Bank dürfe ihre Bilanzsumme von 1,95 Billionen Dollar (per Ende 2017) erst wieder steigern, wenn sie Unternehmensführung und Kontrollen ausreichend verbessere. Das Geschäftsgebaren des Geldhauses hatte Aufsehen erregt: So eröffneten Mitarbeiter Phantomkonten im Namen ihrer Kunden, um interne Ziele zu erfüllen.

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