US-Banken Hohe Risikovorsorge drückt Gewinn bei Bank of America

Der Gewinn der Bank of America sank im dritten Quartal um neun Prozent. Analysten hatten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet.

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Das Geldhaus legt Zahlen fürs dritte Quartal vor. Quelle: Reuters

Beim zweitgrößten US-Kreditinstitut Bank of America ist der Gewinn im dritten Quartal aufgrund höherer Rückstellungen für mögliche Kreditausfälle eingebrochen. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn sank um neun Prozent auf 6,6 Milliarden US-Dollar von 7,3 Milliarden im Vorjahr, wie das Geldhaus am Montag mitteilte.

Analysten hatten einen stärkeren Rückgang um 14 Prozent prognostiziert. „Wir beobachteten weiterhin ein starkes organisches Kundenwachstum in allen Geschäftsfeldern“, erklärte Bankchef Brian Moynihan. „Die zunehmende Kundenaktivität steigerte die Einnahmen um acht Prozent.“

Dabei bildete die Bank Risikovorsorge von 378 Millionen Dollar. Die Rückstellungen aus dem dritten Quartal des Vorjahres für pandemiebedingte Risiken in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar löste das Institut auf.

Pro Aktie verdiente Bank of America im Zeitraum von Juli bis September 0,81 Dollar. Im Vorjahr lag dieses Ergebnis noch bei 0,85 Dollar pro Aktie. Auch die Rivalen JP Morgan, Morgan Stanley und Wells Fargo hatten für das dritte Quartal zum Teil herbe Gewinnrückgänge gemeldet.

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