Vertrauliche Unterlagen HSBC-Chef selbst Kunde bei umstrittener Schweizer Tochter

Stuart Gulliver wollte alles besser machen - und steht nun selbst in der Kritik: Er soll als wirtschaftlich Berechtigter eines Kontos einer Firma aus Panama bei der Schweizer HSBC-Filiale geführt worden sein.

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Die schweizer Flagge vor einer Bank Quelle: dpa
Ein Bild vom 11. September 2001 Quelle: REUTERS
Hans Eichel Quelle: REUTERS
Schweizer Käse Quelle: AP
Klaus Zumwinkel Quelle: dpa
Das Logo der UBS Quelle: dapd
Schweizer Fahne auf einer CD Quelle: dpa

HSBC-Chef Stuart Gulliver ist einem Medienbericht zufolge selbst Kunde der in die Kritik geratenen Schweizer Private-Banking-Tochter des Geldhauses gewesen. Wie „The Guardian“ berichtete, wurde Gulliver als wirtschaftlich Berechtigter eines Kontos einer Firma aus Panama bei der Schweizer HSBC-Filiale geführt.

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Anwälte Gullivers teilten der Zeitung mit, der Banker habe das Konto in der Schweiz genutzt, um die Boni vor seinen damaligen Kollegen in Hongkong geheim zu halten. Warum das Konto über eine Firma aus Panama lief, wollten die Anwälte demnach nicht kommentieren.

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Die britische Zeitung berief sich bei dem Bericht auf vertrauliche Unterlagen der Großbank zu den Jahren 2005 bis 2007. Gulliver steht seit 2011 an der HSBC-Spitze. Vor einer Woche hatte er sich in Zeitungsanzeigen für die Beihilfe zur Steuervermeidung bei der Schweizer Tochter entschuldigt. Ein Insider hatte den französischen Steuerbehörden Informationen zugespielt. Daraus wurde deutlich, dass Zehntausende HSBC-Kunden aus 150 Ländern an den Behörden ihrer Staaten vorbei Geld in die Schweiz geschafft hatten.

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