Zinsmanipulation Deutsche Bank weist Vorwürfe gegen Jain zurück

Der Co-Chef der Deutschen Bank soll der Bundesbank gegenüber wissentlich falsche Angaben gemacht haben. Die Deutsche Bank weist das zurück.

Die Angeklagten im neuen Kirch-Prozess
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Der scheidende Co-Chef der Deutschen Bank, Anshu Jain, soll einem Medienbericht zufolge bei den Untersuchungen zur Manipulation wichtiger Zinssätze womöglich bewusst ungenaue Angaben gegenüber der Bundesbank gemacht haben. Die "Finanical Times" (FT) berichtete am Freitagabend auf ihrer Internet-Seite, dies gehe aus einem vertraulichen Bericht der deutschen Finanzaufsicht BaFin hervor. Die Bonner Behörde wollte sich dazu nicht äußern, die Bundesbank war zunächst nicht erreichbar. Deutschlands größtes Geldhaus wies den Vorwurf zurück, Jain habe die Bundesbank in die Irre geführt.

Chronologie: Kirch und die Deutsche Bank

Dem Zeitungsbericht zufolge spricht sich die BaFin für Sondermaßnahmen bei der Aufsicht der Deutschen Bank aus. Was dies bedeuten könnte, war zunächst aber unklar. Jain, der Ende Juni sein Amt aufgibt, soll laut FT 2012 bei einem Gespräch mit der Bundesbank ungenaue Angaben gemacht haben.

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Die Deutsche Bank teilte mit, der BaFin-Bericht bestätige, dass kein jetziges oder früheres Mitglied aus dem Vorstand oder dem erweiterten Führungszirkel die Manipulation von Zinssätzen angeordnet oder von entsprechenden Versuchen vor Mitte 2011 gewusst habe, als erste Verfehlungen durch eine Untersuchung der Bank ans Licht gekommen seien. Der Vorwurf gegen Jain entbehre jeder Grundlage.

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