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Best Office 2008 Die besten Büros der Welt

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Sieger in der Kategorie National: Hellmann, „Speicher 3“ in Osnabrück

Der Logistikdienstleister Hellmann verwandelte einen historischen Getreidespeicher im Osnabrücker Hafen zu einer modernen Großraumbürolandschaft mit Wohnzimmeratmosphäre.

Auf 1350 Quadratmetern entstanden Arbeitsbereiche mit völlig unterschiedlichen Atmosphären: 160 Mitarbeiter haben die Wahl in eher kühlen, sachlichen Bürolandschaften zu arbeiten oder eher in einem wohnzimmerartigem Ambiente. China- oder Indienzimmer? Oder lieber konferieren am Kamin? Im Amphietheater ein Seminar besuchen oder in der Silent Zone der Bibliothek eine Studie lesen? Je nach Gefühls- und Aufgabenlage können sich die Hellmann-Mitarbeiter ihren idealen Arbeitsplatz aussuchen.

Das Ziel: die abteilungsübergreifende Kommunikation zu erleichtern, den Wissensaustausch und den persönlichen Kontakt zu verbessern, um jenseits von Hierarchien auf die schnell und flexibel wechselnden Anforderungen des Arbeitsalltags reagieren zu können.

Architektur: Norbert Reisige

Innenarchitektur: Christian Kolde

Ausstattung: Arne Jacobsen, Cassina, Drabert, Gesika, Go In, Interstuhl, Kartell, Magis, May, Proof, Sedus, Artemide, Panasonic u.a.

Sieger in der Kategorie International: Stockland, „Stockhome“ Sydney

Hochoben in der 22. bis 29. Etage eines unspektakulären Wolkenkratzers aus den Achtzigerjahren hat Stockland, einer der führenden Bauträger Australiens, seinen 600 Mitarbeitern der Firmenzentrale in Sydney ein wahres Arbeitszuhause eingerichtet: Stockhome.

Trotz der sündhaft hohen Quadratmeterpreise leistete sich der Immobilienspezialist ein weiträumiges, lichtdurchflutetes Atrium, für das die oberen acht Geschosse des Hochhauses entkernt wurden. Der Hintergedanke: Die Mitarbeiter kamen aus drei selbstständig geführten Geschäftsfeldern Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Einzelhandel und sollten unter dem neuen Dach zusammenwachsen. Um die fachübergreifende Zusammenarbeit zu erleichtern, soll jeder jederzeit Einblick in die anderen Abteilungen haben.

Die Lösung: eine weit ausladende Treppe, die im Zentrum des Hochhausbüros in einer Art Innenhof die Etagen hinaufklettert, über Emporen, Plateaus und verschachtelte Innengeschosse hinweg.

Arbeitsplatzkonzept/Strategie: DEGW

Innenarchitektur: Bligh Voller Nield

Ausstattung: Corporate Culture, ESO, Herman Miller, Koskela, Wilkhahn, Interface Flor u.a.

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