WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen
Benachrichtigung aktivieren
Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Themen der WirtschaftsWoche informieren? Sie erhalten 1 bis 3 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft
Erlauben Sie www.wiwo.de, Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert
Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Themen der WirtschaftsWoche auf dem Laufenden. Sie erhalten 1 bis 3 Meldungen pro Tag.
Wiwo Web Push

Burger King Deutsche Coffeeshop-Kette kündigt Burger King

Eine kleine Coffeeshop-Kette aus München sollte dem Hamburger-Riesen helfen. Jetzt schmeißt sie hin.

Sie sollte Burger Kings Antwort auf die McCafés des Erzrivalen McDonald’s sein: Katharina Bernau-Seiguer, Gründerin und Geschäftsführerin der San Francisco Coffee Company (SFCC). Die kleine Münchner Coffeeshop-Kette sollte in deutschen Burger-King-Restaurants Coffeeshop-Ecken einrichten. Bis zu 100 waren bundesweit angedacht. Das hatten beide Unternehmen 2009 vereinbart (siehe WirtschaftsWoche 35/2009 und 44/2009). Die beiden ersten Kaffee-Shops eröffneten bereits – in Donauwörth und in Frankenthal. Für Burger King ging die Rechnung auf. Viele neue Gäste zögen die Hamburger-Filialen an, heißt es dort. Doch jetzt will Bernau-Seiguer nicht mehr. Sie steigt aus.

„Es gab unterschiedliche Vorstellungen in der Umsetzung“, teilt die Hamburger-Kette nur mit. Bernau-Seiguer sah sich hingegen keinem fairen Test mehr ausgesetzt, seit Burger King in den USA eine Kooperation mit Seattle’s Best schloss, einer Marke von Starbucks, dem weltgrößten Coffeeshop-Betreiber. Die Zusammenarbeit beschränkt sich derzeit zwar auf die USA, doch Bernau-Seiguer war trotzdem sauer: „Es ist uns nicht genug, Marktführer im süddeutschen Raum zu sein – wir wollen eine globale Marke schaffen.“

Auch das überraschende Ausscheiden des Burger-King-Deutschland-Chefs Thomas Berger habe eine Rolle gespielt, sagt die Unternehmerin. Denn vor allem er war es, der die Coffeeshop-Idee vorangetrieben hatte. Nun fehle die Unterstützung.

SFCC sah sich in den Burger-King-Filialen auch nicht gut präsentiert, ist in der Branche zu hören. Ob Burger King einen neuen Partner sucht, kann das Unternehmen noch nicht sagen. SFCC betreibt die beiden Coffeeshop-Ecken in Donauwörth und Frankenthal vorerst weiter. Der Vertrag endet erst in fünf Jahren.

Diesen Artikel teilen:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%