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Deutsche Telekom Telekom-Chef Obermann verschärft Sparkurs

Schon im ersten Halbjahr schockte Telekom-Chef René Obermann mit einer Gewinnwarnung. Eine zweite will er unbedingt vermeiden. Doch, so klagt ein Manager, „es brennt an allen Ecken“.

Telekom-Chef René Obermann Quelle: dpa

In den vergangenen Wochen haben alle Telekom-Vorstände die Mitarbeiter dazu aufgerufen, die vereinbarten Sparziele zu übertreffen und unkonventionelle Wege zu gehen. So tritt die Festnetzsparte T-Home, die bisher sehr aggressiv DSL-Kunden umwarb, auf die Bremse, um Vertriebsprovision zu sparen. Obwohl sie im ersten Halbjahr den Marktanteil bei Neukunden auf 55 Prozent steigerte, rechnet sie damit, dass das Neukundengeschäft in der zweiten Hälfte dramatisch sinkt. Fürs Gesamtjahr erwartet sie in dem Bereich einen Marktanteil von 45 Prozent.

Zudem wundern sich Netztechniker, dass sie nach stillgelegten Kupferkabeln suchen sollen. Der Kupferpreis verdoppelte sich seit Jahresbeginn. Da lohnt Recycling. Und Kundenbetreuer beklagen, dass immer mehr Bestellungen liegen bleiben. Noch vor Jahresende will Telekom-Chef René Obermann weitere Sparprogramme vorstellen. So soll die Fusion von T-Mobile mit T-Home, die die Aktionäre am 19. November absegnen sollen, „Effizienzsteigerungen“ bringen.

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