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Deutscher Fernsehpreis Reich-Ranicki hat schlechte Bücher satt

Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, der an diesem Samstag mit dem Deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird, verspürt keine große Sehnsucht nach dem „Literarischen Quartett“.

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Der Literatur-Kritiker Marcel Quelle: AP

Die Sendung wurde von 1988 bis 2001 im ZDF ausgestrahlt. Ich habe ja seinerzeit damit aufgehört, weil ich so viele schlechte Bücher lesen musste, die noch dazu oft 400 oder 500 Seiten hatten“, sagte der 88-Jährige in einem Gespräch mit dem „Münchner Merkur“ (heutige Ausgabe). „Das war qualvoll. Am Anfang hat mir die Sendung viel Spaß gemacht, aber es ist gut, dass es zu Ende ist.“

Wenn er die Sendung aber noch einmal gestalten wollte, würde er „auf die Zusammenarbeit mit Sigrid Löffler verzichten“. Die hatte die Reihe im Jahr 2000 nach einem Streit mit Reich-Ranicki verlassen. Wollte er das Format dennoch wieder aufleben lassen, würde er vorwiegend Bücher „von gestern“, aus dem 19. oder 20. Jahrhundert, besprechen. „Das Literarische Quartett“ wurde von 1988 bis 2001 ausgestrahlt.

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