Air Berlin Fluglinie startet wieder tiefrot ins Jahr

Die Fluggesellschaft Air Berlin ist nach dem Rekordverlust von 2014 erneut mit tiefroten Zahlen ins Jahr gestartet. Vorstandschef Stefan Pichler sieht die Gesellschaft erst „am Anfang eines langen Weges zur Erholung“.

Ein Flugzeug der Gesellschaft Air Berlin startet auf dem Flughafen Tegel in Berlin. Quelle: dpa

Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin hat ihren Betriebsverlust im ersten Quartal verringert. Das Minus betrug 159,9 Millionen Euro nach 182,8 Millionen Euro vor Jahresfrist, wie der Lufthansa -Rivale am Montagabend mitteilte. Unter dem Strich verharrte der Fehlbetrag bei 210 Millionen Euro. Der seit Februar amtierende Air-Berlin-Chef Stefan Pichler machte Fortschritte beim Konzernumbau aus.

Er beklagte aber zugleich, dass das laufende zweite Quartal bislang nicht die Erwartungen erfüllt. Air Berlin machten der erhöhte Marktdruck sowie Sonderaufwendungen zu schaffen. "Wir stehen am Anfang eines langen Weges zur Erholung", sagte Pichler.

Die Chronik von Air Berlin

Air Berlin steckt wegen eines übereilten Expansionskurses tief in der Krise. Die arabische Airline Etihad kaufte 2011 knapp 30 Prozent der Aktien und hält die Berliner seither mit Finanzspritzen in der Luft. Pichler legte ein weiteres Sanierungsprogramm auf, mit dem operativ 2016 der Sprung in die schwarzen Zahlen gelingen soll. Zwischen Januar und März 2015 kletterte der Umsatz auf 793,7 Millionen Euro von 761,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

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