Air Berlin und Etihad Aufschub im Code-Share-Streit

Im Streit um Gemeinschaftsflüge von Air Berlin und Etihad können die Fluggesellschaften aufatmen. Das Verwaltungsgericht hat den Fluglinien Aufschub gewährt.

Stewardessen der Fluggesellschaft Etihad Airways und Air Berlin. Quelle: dpa

Im Streit um Gemeinschaftsflüge von Air Berlin und Etihad können die Fluggesellschaften erst einmal durchatmen. Das Verwaltungsgericht Braunschweig verpflichtete das Luftfahrtbundesamt (LBA) am Freitag, Etihad den Winterflugplan für Fluglinien- und Code-Share-Dienste befristet bis zum 8. November 2015 zu genehmigen, sagte Gerichtspräsident Wolfgang Bartsch.

Die arabische Airline hatte eine einstweilige Verfügung beantragt, um die gemeinsamen Flüge mit Air Berlin zu schützen. Die Bundesregierung verhandelt derzeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, in welchem Umfang diese Flüge weiterhin angeboten werden dürfen.

Nach Ansicht der deutschen Seite erlaubt ein Vertrag zwischen den Ländern nicht alle der von Etihad für den Winter beantragten Codeshare-Flüge. Air Berlin will mit Etihad 65 Codeshare-Flüge anbieten, die Beamten des Verkehrsministeriums sehen für 29 davon keine rechtliche Basis.

Darum geht es beim Code-Share-Streit

Der Winterflugplan beginnt bereits am Sonntag und nach eigenen Angaben haben die beiden Fluglinien bereits 82.000 Reisen für diese Routen verkauft.

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