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Air France-KLM Anschläge und Streiks setzen Airline zu

Frankreichs größte Fluggesellschaft Air France-KLM muss im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang vermelden. Insbesondere die angespannte Sicherheitslage und Streiks machen es dem Lufthansa-Konkurrenten schwer.

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Menschenmengen an den Flughäfen Quelle: dpa
Michael O´Leary. Quelle: dpa
Tuifly Quelle: dpa
Germanwings Quelle: dpa
Condor Quelle: AP
Air Berlin Quelle: dpa
Turkish Airlines Quelle: REUTERS

Die jüngsten Anschläge in Frankreich und die andauernden Streiks machen Air France-KLM zu schaffen. Der Umsatz sei im zweiten Quartal um 5,2 Prozent auf 6,22 Milliarden Euro gefallen, teilte die französische Fluggesellschaft mit. Zugleich warnte der Lufthansa-Konkurrent vor weiteren Einbußen durch ausbleibende Touristen.

Zuvor hatten sich bereits Easyjet und Lufthansa ähnlich geäußert. Die großen Fluglinien sorgen sich, dass Anschläge wie in Nizza mit 84 Toten oder der Überfall einer Kirche in der Normandie Menschen von Flugreisen abhalten. "Wir rechnen mit Auswirkungen im Juli und August", sagte Air-France-Finanzchef Pierre-Francois Riolacci. Im wichtigen Sommergeschäft kämen vor allem weniger Reisende aus China und Japan. Überdies wird Air France immer wieder von Streiks der Belegschaft gebremst. Am Mittwoch wollte das Kabinenpersonal erneut in Ausstand treten, was auch zu Flugausfällen führen soll.

Trotz der schwierigen Aussichten kommen von Air France auch Erfolgsmeldungen. Dank Einsparungen sprang der Betriebsgewinn (Ebitda) um 30 Prozent auf 728 Millionen Euro in die Höhe. Dies lag deutlich über den Erwartungen von Analysten. Im Gesamtjahr will die Airline weiterhin die Kosten um rund ein Prozent senken und den Schuldenberg deutlich abtragen.

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