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Airline-Catering Lufthansa prüft Verkauf von LSG Sky Chefs

LSG Sky Chefs: Lufthansa erwägt Verkauf ihrer Catering-Tochter Quelle: dpa

Bordverpflegung gehört zu den wichtigsten Themen für Fluglinien. Nun prüft die Lufthansa laut einem Medienbericht den Verkauf ihrer Tochter LSG Sky Chefs.

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Die Deutsche Lufthansa AG prüft Optionen für ihr Catering- und Bordservice-Geschäft LSG Sky Chefs, einschließlich eines Verkaufs oder einer Kombination mit einem Wettbewerber, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.

Die deutsche Fluggesellschaft arbeitet mit Beratern an einer Überprüfung des Geschäfts, sagten die Personen, die um Anonymität baten, da die Informationen vertraulich sind. Andere Möglichkeiten umfassen einen Anteilsverkauf an einen Partner, hieß es weiter.

Lufthansa sagte gegenüber Investoren im Juli, dass Kostensenkungen und höhere Ticketpreise dazu beitragen würden, die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen, nachdem Störungen durch Stürme und Streiks bei der Flugsicherung das Ergebnis im zweiten Quartal belasteten. Die Fluggesellschaft hat Schwierigkeiten, Flugzeuge zu integrieren, die sie vom bankrotten Rivalen Air Berlin Plc übernommen hat, während höhere Treibstoffkosten Anlass zur Sorge geben.

Die in Neu-Isenburg nahe Frankfurt angesiedelte LSG Sky Chefs produzierte 2017 laut Unternehmens-Website 696 Millionen Mahlzeiten. Die Überlegungen befinden sich in einem frühen Stadium, und Lufthansa führt keinen formellen Verkaufsprozess durch, sagten die informierten Personen. Die Gesellschaft könnte immer noch entscheiden, LSG Sky Chefs zu behalten, sagten die Personen.

Ein Vertreter für Lufthansa lehnte eine Stellungnahme ab.

Sky Chefs wurde in den 1940er Jahren von American Airlines gegründet und fusionierte im Rahmen zahlreicher Transkationen mit Lufthansas LSG im Jahr 2001. Heute ist LSG Sky Chefs nach der Gategroup Holding AG der zweitgrößte Flugzeugcaterer. Neben Bordverpflegung hat LSG Sky Chefs auch Astronautennahrung entwickelt.

Lufthansa hatte bereits 2012 einen Käufer gesucht, wie Unternehmensinsider berichteten. Auch ein Börsengang wurde damals angeblich geprüft.

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