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Airlines in Turbulenzen Jetzt trifft die Krise auch die Unbesiegbaren

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1. Die Globalisierung schlägt zurück

So weit die Airline-Manager bei den Diskussionsrunden der IATA-Treffen auch oft auseinander lagen, einig waren sie sich in der Klage, dass es zu viele Regulierungen und zu wenig offene Märkte gibt. Immerhin unterliegt die Branche als einzige nicht den Regeln der Welthandelsorganisation. Jedes Land durfte praktisch ungestraft Handelsfouls begehen, etwa den Zugang für ausländische Linien begrenzen oder heimische Fluggesellschaften mit Subventionen aufpäppeln.

Das hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Besonders die EU aber auch die USA achten zunehmend auf fairen Wettbewerb. Die Nachteile der neuen Bedingungen zeigen sich 2017 allerdings deutlich.

„Globalisierung ist schön, aber manchmal halt auch etwas unbequem“, kalauert der Vorstand einer großen europäischen Fluglinie. Aufgrund der offeneren Märkte breitet sich nicht nur wirtschaftliches Wachstum schneller aus, sondern auch der negative Einfluss von nationalen Alleingänge und Krisen.

„Früher hatten wir ein, zwei Großereignisse pro Jahr wie die Anschläge des 11. September 2001, den Tsunami im Indischen Ozean oder die isländische Aschewolke 2010. Heute haben wir praktisch jeden Monat ein, zwei solcher grundlegenden Störungen“ sagt Emirates Chef Clark. Er verweist auf den Brexit und die Terroranschläge in Europa.

Jüngst bescherte das von den USA vorangetriebene Verbot größerer elektrischer Geräte an Bord den Airlines hohe Mehrkosten.

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